Die zwölf ausgezeichneten Bürger mit Ministerpräsident Wüst © Lokalbüro

Die zwölf aus­ge­zeich­ne­ten Bür­ger mit Minis­ter­prä­si­dent Wüst © Lokalbüro

Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst hat heute in der Staats­kanz­lei in Düs­sel­dorf den Ver­dienst­or­den des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len an zwölf Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­lie­hen. Mit die­ser Aus­zeich­nung wür­digt die Lan­des­re­gie­rung Men­schen, die sich in beson­de­rem Maße für das Gemein­wohl enga­gie­ren und durch ihren per­sön­li­chen Ein­satz das gesell­schaft­li­che Leben nach­hal­tig bereichern.

Der Ver­dienst­or­den des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len wurde 1986 anläss­lich des 40. Geburts­tags des Lan­des von Minis­ter­prä­si­dent Johan­nes Rau gestif­tet. Er ist eine der höchs­ten Ehrun­gen, die das Land für außer­ge­wöhn­li­che Ver­dienste um die All­ge­mein­heit vergibt.

Aus­ge­zeich­nete Per­sön­lich­kei­ten aus Düsseldorf:

  • Hil­de­gard Düsing-Krems ist seit über zehn Jah­ren Vor­sit­zende des Ver­eins „Flücht­linge Will­kom­men in Düs­sel­dorf“. Sie beglei­tet Geflüch­tete bei Behör­den­gän­gen, Sprach­kur­sen und der Inte­gra­tion in die Gesell­schaft. Beson­ders enga­gierte sie sich ab 2022 für Geflüch­tete aus der Ukraine, indem sie Sprach­ca­fés initi­ierte, die den Aus­tausch und das Erler­nen der deut­schen Spra­che erleich­tern. Neben ihrer Arbeit für Geflüch­tete enga­giert sie sich seit über einem Jahr­zehnt für den Ver­ein „fifty-fifty“, der obdach­lo­sen Men­schen in Düs­sel­dorf hilft.

  • Pavol Jure­cky ist seit mehr als 30 Jah­ren Geschäfts­füh­rer des Jüdi­schen Natio­nal­fonds und setzt sich inten­siv für die deutsch-israe­li­schen Bezie­hun­gen ein. Er hat zahl­rei­che Pro­jekte in den Berei­chen Umwelt, Bil­dung und For­schung zwi­schen Israel und Deutsch­land rea­li­siert. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel im Okto­ber 2023 koor­di­nierte er huma­ni­täre Hilfs­maß­nah­men. Dar­über hin­aus enga­giert er sich ehren­amt­lich in der Jüdi­schen Gemeinde Düs­sel­dorf und unter­stützt Pro­jekte, die Schü­le­rin­nen und Schü­lern Gedenk­stät­ten­be­su­che ermöglichen.

  • Wolf­gang Rol­s­ho­ven, seit 2012 Prä­si­dent des tra­di­ti­ons­rei­chen Hei­mat­ver­eins „Düs­sel­dor­fer Jon­ges“, setzt sich für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und gegen Frem­den­feind­lich­keit ein. Er för­dert den inter­re­li­giö­sen Dia­log, enga­giert sich gegen Rechts­extre­mis­mus und unter­stützt soziale sowie kul­tu­relle Pro­jekte in Düs­sel­dorf. Unter sei­ner Lei­tung wur­den unter ande­rem Spen­den­ak­tio­nen für die Ukraine orga­ni­siert, junge Talente aus­ge­zeich­net und Denk­mä­ler wie die Gedenk­stele für Johanna Ey („Mut­ter Ey“) gestiftet.

Mit der Ver­lei­hung des Ver­dienst­or­dens wür­digt das Land Nord­rhein-West­fa­len die beson­de­ren Ver­dienste die­ser Per­sön­lich­kei­ten um das soziale, kul­tu­relle und gesell­schaft­li­che Leben.

 

Ministerpräsident Wüst und Wolfgang Rolshofen © Lokalbüro
Ministerpräsident Wüst und Hildegard Düsing-Krems © Lokalbüro
Ministerpräsident Wüst und Pavol Jurecky © Lokalbüro