Kaffeetafel aus dem Service Urbino Multicolore der Königlichen Porzellan Manufaktur (KPM) Berlin und Vase Halle 2, Entwurf: Marguerite Friedlaender, 1931, für den Tisch des Monats im Hetjens‐Museum © LHD/Andreas Lange

Kaf­fee­ta­fel aus dem Ser­vice Urbino Mul­ti­co­lore der König­li­chen Por­zel­lan Manu­fak­tur (KPM) Ber­lin und Vase Halle 2, Ent­wurf: Mar­gue­rite Fried­laen­der, 1931, für den Tisch des Monats im Hetjens-Museum © LHD/Andreas Lange

 

Far­ben­rausch mit dem Ser­vice Urbino Mul­ti­co­lore der KPM Ber­lin ab 3. April

Der Tisch des Monats für den Früh­ling und die Oster­zeit wird mit dem Ser­vice Urbino Mul­ti­co­lore der König­li­chen Por­zel­lan-Manu­fak­tur (KPM) Ber­lin ein­ge­deckt. Die acht leuch­ten­den Far­ben rufen eine früh­som­mer­li­che Stim­mung her­vor. Bis heute wer­den die Fondfar­ben wie seit der Grün­dung der Manu­fak­tur in einer auf­wen­di­gen Tech­nik von Künst­ler­hand auf das Por­zel­lan aufgebracht.

Längst ist das Ser­vice Urbino, 1931 von Trude Petri ent­wor­fen, ein zeit­lo­sen Klas­si­ker. Die ästhe­ti­sche, auf das Wesent­li­che fokus­sierte Bau­haus-Form ist zum Vor­bild zahl­lo­ser moder­ner Geschirr-Serien gewor­den. Der Name des Ser­vices geht auf die ober­ita­lie­ni­sche Renais­sance- und Kera­mik­stadt Urbino zurück. Durch his­to­ri­sche Por­zel­lane aus dem Archiv der KPM Ber­lin wird die Ent­ste­hung des Dekors Mul­ti­co­lore ver­an­schau­licht. Gips­for­men aus der Pro­duk­tion und Werk­zeuge zum Stup­fen der Farb­fonds geben Ein­bli­cke in den Ent­ste­hungs­pro­zess des Porzellans.

Beglei­tet wird das edle Por­zel­lan durch Glä­ser von Arn­stadt Kris­tall und Sil­ber von Georg Jen­sen, Kopen­ha­gen. Die moder­nen Glas-Serien Cir­cle und Wave haben wie das Urbino Por­zel­lan den Kreis als zen­tra­les Gestal­tungs­ele­ment. Zudem gesel­len sich die unver­zicht­ba­ren Früh­lings­bo­ten wie Hasen und schil­lernde Oster­eier zu dem fest­li­chen Tafelschmuck.

Die Aus­stel­lung wird am am Mitt­woch, 2. April 2025, um 18.30 Uhr eröff­net. Dr. Daniela Anto­nin, Direk­to­rin des Het­jens-Muse­ums, wird die Gäste begrü­ßen, auch Sebas­tian Hen­ni­ger, Head of Retail & Sales KPM, und die Düs­sel­dor­fer Store-Mana­ge­rin von KPM, Jas­min Huwar, wer­den Gruß­worte spre­chen. Dr. Wilco Beck­mann, stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des Het­jens-Muse­ums wird eine Ein­füh­rung geben. Für das musi­ka­li­sche Pro­gramm sor­gen Nadia Sarycheva (Gesang) und Taras Makhno (Akkor­deon). Im Anschluss gibt es eine Male­rei­prä­sen­ta­tion von Mat­thias Dotschko, Bereichs­lei­ter Male­rei von KPM Berlin.