Neues Fahrzeuge für  die Wasserrettung © Lokalbüro

Neues Fahr­zeuge für die Was­ser­ret­tung © Lokalbüro

 

Das Land Nord­rhein-West­fa­len stärkt wei­ter den Kata­stro­phen­schutz. Die Was­ser­ret­tung hat elf neue Mehr­zweck­fahr­zeuge sowie die ers­ten von ins­ge­samt 40 Gerä­te­an­hän­gern für die Ret­tung in Strö­mungs- und Fließ­ge­wäs­ser erhal­ten. Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul über­gab am Diens­tag, 1. April 2025, die neuen Fahr­zeuge an die Lan­des­ver­bände der DLRG West­fa­len und Nord­rhein sowie an die Was­ser­wacht des DRK in Düsseldorf.

Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul: „Wir müs­sen auf dem Was­ser genauso kri­sen­fest sein wie auf dem Land. Ich freue mich, dass wir mit den neuen Fahr­zeu­gen einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicher­heit auf unse­ren Gewäs­sern leis­ten kön­nen und damit unsere Was­ser­ret­tung stär­ken. Hier­mit sind unsere Ein­satz­kräfte opti­mal aus­ge­rüs­tet, um Men­schen in Not schnell und sicher hel­fen zu können.“

Eine Lehre aus der Flut­ka­ta­stro­phe 2021 war, auch die Was­ser­ret­tungs­züge des Lan­des bes­ser aus­zu­stat­ten. Die neuen Fahr­zeuge sind spe­zi­ell für die Anfor­de­run­gen der Was­ser­ret­tung kon­zi­piert. Sie ermög­li­chen einen schnel­le­ren und effi­zi­en­te­ren Ein­satz bei Not­fäl­len auf, im und an Gewäs­sern. Extrem­wet­ter­la­gen, wie Stark­re­gen oder Über­schwem­mun­gen, sind zuneh­mend wahr­schein­li­cher. Natur­er­eig­nisse die­ser Art sind beson­ders für Anrai­ner sowohl an den grö­ße­ren Flüs­sen wie dem Rhein, als auch an den klei­ne­ren Flüs­sen wie Ems und Weser eine Gefahr.

Ins­ge­samt gibt es 20 Was­ser­ret­tungs­züge im Kata­stro­phen­schutz in Nord­rhein-West­fa­len. Was­ser­ret­tungs­züge sind tak­ti­sche Ein­hei­ten im Kata­stro­phen­schutz, die zur Gefah­ren­ab­wehr und Scha­dens­be­kämp­fung zum Ein­satz kom­men. Sie unter­stüt­zen dabei über­schwemmte Gebiete zu eva­ku­ie­ren, Men­schen und Tiere zu ret­ten sowie die Grund­ver­sor­gung der Bewoh­ner eines über­schwemm­ten Gebie­tes sicher­zu­stel­len und Dei­che zu sichern.