Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (2.v.l.) stellte gemeinsam mit Stefan Ferber (M.), Leiter des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, und Dr. Ulrike Diederichs, Geschäftsführerin AWISTA Kommunal GmbH, den neuen Maßnahmenkatalog zur Stadtsauberkeitsoffensive 2025 vor. Daneben waren Peter Ehler, Geschäftsführung Awista Kommunal GmbH, (l.) und Jörg Mühlen (r.), Geschäftsführung Awista Kommunal GmbH, ebenfalls mit dabei. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler (2.v.l.) stellte gemein­sam mit Ste­fan Fer­ber (M.), Lei­ter des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz, und Dr. Ulrike Diede­richs, Geschäfts­füh­re­rin AWISTA Kom­mu­nal GmbH, den neuen Maß­nah­men­ka­ta­log zur Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive 2025 vor. Dane­ben waren Peter Ehler, Geschäfts­füh­rung Awista Kom­mu­nal GmbH, (l.) und Jörg Müh­len (r.), Geschäfts­füh­rung Awista Kom­mu­nal GmbH, eben­falls mit dabei. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Wöchent­li­che Lee­run­gen von Alt­pa­pier- und Bio­müll­ton­nen, neue und grö­ßere Müll­be­häl­ter, GPS-Track­ing bei der Stadt­rei­ni­gung sowie siche­rere Alt­klei­der­con­tai­ner im Stadt­ge­biet sind einige der wich­tigs­ten Maß­nah­men, die Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler am Mitt­woch, 2. April 2025, im Rat­haus der Lan­des­haupt­stadt im Rah­men der Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive 2025 prä­sen­tierte. Gemein­sam mit Ste­fan Fer­ber, Lei­ter des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz, und Dr. Ulrike Diede­richs, Mit­glied der Geschäfts­füh­rung der AWISTA Kom­mu­nal GmbH, stellte OB Dr. Kel­ler den neuen Maß­nah­men­ka­ta­log vor.

Die Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive 2025 knüpft mit einer Viel­zahl von Maß­nah­men, um die Sau­ber­keit im Stadt­ge­biet nach­hal­tig zu ver­bes­sern, an die von OB Dr. Kel­ler bereits 2020 ins Leben geru­fene Initia­tive an. Die Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive wird von einer breit ange­leg­ten Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne beglei­tet, um auch das Bewusst­sein der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für eine sau­bere Stadt zu stär­ken. Unter dem Slo­gan “Wir ‘lie­ben’ Düs­sel­dorf” infor­miert und wirbt die Lan­des­haupt­stadt auf Außen-Wer­be­flä­chen und Info­screens im gesam­ten Stadt­ge­biet mit prä­gnan­ten Moti­ven für mehr Stadtsauberkeit.

“Stadt­s­au­ber­keit geht uns alle etwas an”, betont Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler: “Eine sau­bere Stadt stei­gert nicht nur den Wohl­fühl­fak­tor, son­dern auch das Sicher­heits­emp­fin­den und somit die Lebens­qua­li­tät aller. Ich habe Stadt­s­au­ber­keit daher von Anfang an zur Chef­sa­che erklärt und die­ses Thema seit 2020 mit der Erst­auf­lage der Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive prio­ri­tär behan­delt. Wir ruhen uns aber nicht aus: Wir haben die ein­zel­nen Maß­nah­men wei­ter­ent­wi­ckelt und um eine Viel­zahl sinn­vol­ler Punkte ergänzt. Beson­ders wich­tig ist in die­sem Zusam­men­hang die Grün­dung der AWISTA Kom­mu­nal, wodurch wir unse­ren Ein­fluss auf die Rei­ni­gung Düs­sel­dorfs noch ein­mal gefes­tigt haben.”

Die Neu­auf­stel­lung der Zusam­men­ar­beit mit der AWISTA Kom­mu­nal GmbH ist ein Mei­len­stein für die Stadt­s­au­ber­keit: Durch diese wer­den künf­tig Papier- und Bio­ton­nen wöchent­lich geleert, die Stra­ßen­rei­ni­gung lässt sich per GPS-Track­ing über­prü­fen, Alt­klei­der­con­tai­ner wer­den nach und nach gegen siche­rere Modelle aus­ge­tauscht und häu­fi­ger geleert.

Auch an der Königs­al­lee kann man bereits das Ergeb­nis des städ­ti­schen Früh­jahrs­put­zes bewun­dern. Die Beete sind frisch bepflanzt, die Bänke wur­den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten gene­ral­über­holt, Graf­fi­tis ent­fernt und die Müll­ei­mer gerei­nigt und bei Bedarf neu lackiert. Alle Strom­käs­ten wur­den gestri­chen. Der­zeit wird der Früh­jahrs­putz unter ande­rem in der Alt­stadt fort­ge­setzt. An den beson­ders belieb­ten Orten und in den Parks wur­den erneut rund 400 Sai­son­müll­ton­nen aufgestellt.

“Wir haben bereits ange­fan­gen, alte Stand­be­häl­ter in Parks und auf Grün­flä­chen gegen neue, deut­lich grö­ßere zu tau­schen. Rund 20 Stand­be­häl­ter – ins­be­son­dere in der Alt­stadt – wer­den neue Deckel erhal­ten, bei denen auch der Ein­wurf von Piz­za­kar­tons mög­lich ist. Neben der künf­tig wöchent­li­chen Lee­rung von Alt­pa­pier- und Bio­tonne erhö­hen wir auch das Inter­vall bei Alt­pa­pier- und Alt­klei­der­con­tai­nern sowie bei Müll­ton­nen im Stadt­ge­biet. Diese wer­den zudem regel­mä­ßig gerei­nigt. Eine Schwer­punkt­ak­tion wer­den wir zudem bei der Ent­fer­nung von Schrott­rä­de­ren durch­füh­ren”, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Keller.

Ste­fan Fer­ber, Lei­ter des Amtes für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz, ergänzt: “Für die Hän­ge­be­häl­ter im Stadt­ge­biet ist ein suk­zes­si­ver Farb­wech­sel von Grün auf ein dezen­te­res Grau, ver­bun­den mit einem grö­ße­ren Fas­sungs­ver­mö­gen, vor­ge­se­hen. Ab Ende Mai wer­den mehr als 400 neue Behäl­ter ver­teilt, rund 100 Stück in der Alt­stadt, die rest­li­chen sind für die Innen­stadt und Stadt­teil­zen­tren wie bei­spiels­weise in Ober­bilk, Kai­sers­werth, Eller und Garath vorgesehen.”

Die rest­li­chen Hän­ge­be­häl­ter wer­den nach und nach gegen die neuen Modelle aus­ge­tauscht. Im Zuge der Erneue­rung tes­tet die Lan­des­haupt­stadt zudem eine neue Deckel­va­ri­ante für die rund 5.500 Hän­ge­be­häl­ter im Stadt­ge­biet. Eine gewölbte Form soll das Able­gen von Müll auf den Deckeln sowie die “Plün­de­rung” der Hän­ge­be­häl­ter durch Vögel ver­hin­dern. Auch die neuen Behäl­ter­mo­delle wer­den eine Ziga­ret­ten­vor­rich­tung haben. Außer­dem sol­len die Müll­ei­mer neue Slo­gans erhal­ten, um die Auf­merk­sam­keit zu erhö­hen. Hierzu wird es eine Bür­ger­be­tei­li­gung geben: Wer Lust hat, sich krea­tiv ein­zu­brin­gen, kann einen Slo­gan an stadtsauberkeit@duesseldorf.de per E‑Mail schicken.

Dr. Ulrike Diede­richs, seit dem 1. Januar 2025 neues Mit­glied der Geschäfts­füh­rung der AWISTA Kom­mu­nal GmbH: “Gemein­sam mit der Lan­des­haupt­stadt hat die AWISTA Kom­mu­nal ihren Bei­trag zum Maß­nah­men­pro­gramm eng abge­stimmt und steht für deren Umset­zung bereit. Wir sind über­zeugt, dass wir durch die ver­ein­bar­ten Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Stadt­s­au­ber­keit bei­tra­gen können.”

Diese Maß­nah­men wer­den im Rah­men der “Stadt­s­au­ber­keits­of­fen­sive 2025” unter ande­rem umgesetzt:

Aus­tausch und Auf­stel­lung neuer Abfallbehälter
Stand-Abfall­be­häl­ter mit 40 oder 50 Litern Fas­sungs­ver­mö­gen wer­den ab Mai gegen grö­ßere Behäl­ter – Modell “TARA” — mit 100 Liter Volu­men aus­ge­tauscht. Zudem wur­den im März die zusätz­li­chen 120-Liter-Ton­nen wie­der an belieb­ten Orten am Rhein­ufer (260 Stück) und in Parks (110 Stück) auf­ge­stellt. Sie tra­gen Slo­gans wie “Jeder Tref­fer ein Gewinn” oder “R(h)einheitsgebot”. Über die rund 400 Sai­son­ton­nen wer­den jähr­lich rund 300 Ton­nen Müll ent­sorgt. Ab Juni, vor allem wäh­rend der Som­mer­fe­rien, infor­mie­ren erneut Pro­mo­ti­onteams zur Stadt­s­au­ber­keit, geben Tipps zur Frei­zeit­müll­be­sei­ti­gung und ver­tei­len auch wie­der Mülltüten.

Seit März 2025 wer­den an rund 100 Stand­or­ten die grü­nen Hän­ge­be­häl­ter mit “Dop­pel­be­le­gung” (zwei Stück direkt neben­ein­an­der) durch einen grö­ße­ren grauen Hän­ge­be­häl­ter oder einen gro­ßen Stand­be­häl­ter ersetzt sowie Stand­orte ver­legt. Dies wird in den nächs­ten Wochen auch an rund 50 Rhein­bahn-Hal­te­stel­len der Fall sein. Zudem wer­den sei­tens der Rhein­bahn in Zusam­men­ar­beit mit ihrem Dienst­leis­ter Wall seit Anfang März rund 80 Hal­te­stel­len­häus­chen geschlif­fen, neu gestri­chen und die Fens­ter­schei­ben gerei­nigt. Im Laufe des Jah­res ist zudem die Erneue­rung von ca. 400–500 Sitz­scha­len vor­ge­se­hen sowie das Abschlei­fen von rund 100 Holz­sitz­bän­ken und die Rei­ni­gung der Glasdächer.

Erhöhte Leis­tungs­um­fänge im Zuge der neuen Ver­träge der Stadt mit der AWISTA
Seit Jah­res­be­ginn ist die Qua­li­tät der Stra­ßen­rei­ni­gung mit­tels eines digi­ta­les Stan­dard-Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem (DSQS) elek­tro­nisch mess­bar. Zudem wer­den in den nächs­ten Mona­ten auch große Kehr­ma­schi­nen mit einem GPS-Track­ing aus­ge­rüs­tet, um so sicher­zu­stel­len, dass die ver­ein­barte Rei­ni­gungs­leis­tung auch tat­säch­lich erfolgt ist. Ver­trag­lich ver­ein­bart wur­den auch häu­fi­gere Lee­rungs­in­ter­valle bei einer Viel­zahl von Depot­con­tai­nern sowie die Rei­ni­gung von Alt­pa­pier- und Alt­klei­der­con­tai­nern. Gerade begon­nen hat die Umstel­lung von 14-täg­li­cher auf wöchent­li­che Lee­rung der Bio­müll- und Papier­ton­nen. So soll deut­lich mehr Alt­pa­pier und Bio­müll ent­sorgt wer­den können.

Alt­klei­der­con­tai­ner
Die AWISTA Kom­mu­nal GmbH betreibt im Auf­trag der Stadt in Düs­sel­dorf zur­zeit 426 Stand­orte mit 519 Alt­klei­der­con­tai­nern. Die Lan­des­haupt­stadt und die AWISTA Kom­mu­nal möch­ten diese Stand­orte opti­mie­ren. Denn zu häu­fig wer­den die Con­tai­ner geplün­dert, her­um­flie­gende Alt­klei­der ver­schan­deln die angren­zen­den Berei­che. Dazu wur­den bereits Stand­orte teil­weise zusam­men­ge­legt und 48 Alt­klei­der­con­tai­ner abge­zo­gen, die häu­fig durch Ver­mül­lun­gen auf­ge­fal­len sind. Die ver­blie­be­nen Alt­klei­der­con­tai­ner sol­len zukünf­tig häu­fi­ger geleert wer­den, um auch wei­ter­hin ein aus­rei­chen­des Ent­sor­gungs­vo­lu­men für die rund 3.000 Ton­nen jähr­lich anfal­len­der Alt­klei­der bereit zu stel­len. Die­ses Ver­fah­ren zur Opti­mie­rung der Stand­orte wird kon­ti­nu­ier­lich fort­ge­setzt. Außer­dem ist vor­ge­se­hen, ältere Con­tai­ner suk­zes­sive durch neuere, bes­ser gesi­cherte Alt­klei­der­con­tai­ner, soge­nannte “Pan­zer­con­tai­ner”, auszutauschen.

Früh­jahrs­putz an der Kö
An der Königs­al­lee wur­den Beete mit rund 11.500 Blu­men frisch bepflanzt, rund 30 Bänke wur­den auf­be­rei­tet, Abfall-Behäl­ter gerei­nigt und über­ar­bei­tet sowie Graf­fiti-Schmie­re­reien an den Por­ta­len des Kö-Bogen-Tun­nels ent­fernt – das sind nur einige Arbei­ten aus dem “Auf­ga­ben­heft” des Früh­jahrs­put­zes an der Königs­al­lee. Auch zukünf­tig wird ent­lang der Kö wei­ter­hin ver­stärkt gerei­nigt. Neben den dicht getak­te­ten Stra­ßen­rei­ni­gungs­tou­ren und Müll­eim­er­lee­run­gen sind auf der Königs­al­lee, rund um den Kö-Bogen und Cor­ne­li­us­platz an Sams­ta­gen, Sonn­ta­gen und Fei­er­ta­gen soge­nannte Ein­zel­rei­ni­ger im Ein­satz, die mit einem Müll­sau­ger kleinste Ver­un­rei­ni­gun­gen wie Ziga­ret­ten­kip­pen, Kron­kor­ken sowie Glas­scher­ben ent­fer­nen. Im Laufe der nächs­ten Wochen wer­den dar­über hin­aus neue Boden­leuch­ten instal­liert und die Stra­ßen­la­ter­nen gerei­nigt. In den Som­mer­mo­na­ten ist zusätz­lich die Rei­ni­gung des Kö-Gra­bens mit einem soge­nann­ten “Mäh-Boot” vorgesehen.

Früh­jahrs­putz in der Altstadt
Auch in der Alt­stadt gibt es Früh­jahrs­putz-Akti­vi­tä­ten. Seit Ende März wur­den Schil­der und Pfos­ten, städ­ti­schen Schalt­schränke und Lade­sta­tio­nen sowie Stra­ßen­pa­pier­körbe gerei­nigt. Diese Arbei­ten wer­den bis Ostern abge­schlos­sen sein. Ab Ende Mai wer­den 100 neue Hän­ge­be­häl­ter instal­liert und an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten bekom­men dann auch die run­den, soge­nann­ten “TARA – Stand­be­häl­ter” — spe­zi­elle Deckel, die den ein­fa­chen Ein­wurf von Piz­za­kar­tons ermög­li­chen. Am Burg­platz und Bol­ker Stern wur­den vor weni­gen Tagen zwei “Abstim­ma­schen­be­cher” ange­bracht. Sie sol­len spie­le­risch zur rich­ti­gen Ent­sor­gung von Ziga­ret­ten­res­ten ani­mie­ren. Denn gerade die Ziga­ret­ten­kip­pen beein­träch­ti­gen das Stadt­bild und beinhal­ten teil­weise sehr gif­tige Sub­stan­zen. Zudem kom­men in der Alt­stadt wie bis­her an den Wochen­en­den und Fei­er­ta­gen Ein­zel­rei­ni­ger mit Müll­sau­gern ergän­zend zu den regu­lä­ren Rei­ni­gungs­durch­gän­gen zum Einsatz.

Früh­jahrs­putz auch in den Stadtteilen
Natür­lich wer­den auch die Stadt­teile, ins­be­son­dere die Stadt­teil­zen­tren, von zusätz­li­chen Maß­nah­men pro­fi­tie­ren. Für die Innen­stadt und beson­ders fre­quen­tierte Berei­che in den Stadt­tei­len sowie an aus­ge­wähl­ten Rhein­bahn­hal­te­stel­len sind rund 300 neue graue Hän­ge­be­häl­ter mit Auf­kle­ber­mo­ti­ven vor­ge­se­hen, die ab Ende Mai instal­liert wer­den. Auch damit soll eine Ver­bes­se­rung des Erschei­nungs­bil­des erzielt wer­den. Zusätz­lich kom­men ab Ende Mai test­weise auch rund 100 Abfall­be­häl­ter mit 63 Litern (bis­her 50 Liter) zum Ein­satz. Hän­ge­be­häl­ter wer­den – anders als die maschi­nelle Lee­rung von Stand­be­häl­tern — durch die Müll­wer­ker von Hand gekippt und dür­fen daher nicht zu schwer wer­den. Mit dem 63 Liter-Kor­pus ist die maxi­mal zuläs­sige Größe für Hän­ge­be­häl­ter dann ausgeschöpft.
Die 63 Liter Behäl­ter wer­den zudem mit einer neuen Deckel­va­ri­ante aus­ge­stat­tet, die nach oben hin gewölbt ist, um Müll­ab­la­ge­run­gen auf den Deckeln und Plün­de­rung durch Vögel zu ver­hin­dern. Wei­ter­hin wird auch der Müll­sau­ger “Glut­ton” (eng­li­sches Wort für “Viel­fraß”) in den Stadt­teil­zen­tren als Ergän­zung zur Stra­ßen­rei­ni­gung rotie­rend unter­wegs sein.

Schwer­punkt­ak­tion gegen Schrotträder
Kon­ti­nu­ier­lich ent­sorgt die Lan­des­haupt­stadt her­ren­lose Schrott­rä­der. In einer ergän­zen­den Schwer­punkt­ak­tion wer­den bis zum 11. April schät­zungs­weise rund 400 Schrott­rä­der auf ein­mal ein­ge­sam­melt. Das wer­tet nicht nur das Stadt­bild auf, son­dern schafft an den Fahr­rad­bü­geln auch Platz für regel­mä­ßig genutzte Räder.

Ermitt­lungs­ar­beit der “Müll­de­tek­tive”
Seit 2020 ermit­telt in der Lan­des­haupt­stadt das “Ermitt­lungs­team Abfall­ab­la­ge­run­gen” (die soge­nann­ten “Müll­de­tek­tive”) für ein sau­be­res Düs­sel­dorf. Auch im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Müll­de­tek­tive sehr erfolg­reich: In 2099 Fäl­len ille­ga­ler Abfall­ab­la­ge­run­gen wur­den Ver­ur­sa­cher ermit­telt und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eröff­net. Ins­ge­samt sind Ver­warn- und Buß­gel­der in Höhe von 165.000 Euro fest­ge­setzt und zusätz­lich Ent­sor­gungs­kos­ten auf­er­legt worden.

Unter­stüt­zung für bür­ger­schaft­li­ches Engagement
In der Lan­des­haupt­stadt sind aber auch sehr viele Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie pri­vate Initia­ti­ven mit Herz dabei Düs­sel­dorf sau­ber zu hal­ten. So leis­ten viele ehren­amt­li­che Müll­sam­mel­ak­tio­nen über­aus wich­tige Beträge zur Stadt­s­au­ber­keit. Die Stadt berät sie, bei­spiels­weise, was Ört­lich­kei­ten und Zei­ten betrifft, und stellt zudem Mate­ria­lien wie Müll­grei­fer, Hand­schuhe und Müll­tü­ten kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Die Abfuhr des gesam­mel­ten Mülls wird eben­falls von der Stadt für die ehren­amt­li­chen Akteure orga­ni­siert. 2024 fan­den — ergän­zend zu den gro­ßen Aktio­nen wie dem Dreck-Weg-Tag und dem Rhi­ne­Cle­a­nUp Day — ins­ge­samt 280 gemel­dete Müll­sam­mel­ak­tio­nen statt. Die Zahl sol­cher Aktio­nen ist in den letz­ten Jah­ren ste­tig ange­stie­gen, im 1. Quar­tal 2025 liegt die Zahl schon bei über 70. Der vom Ver­ein Pro Düs­sel­dorf orga­ni­siert den Dreck-Weg-Tag, der die­ses Jahr am Sams­tag, den 5. April, statt­fin­den wird. Anmel­den kann man sich online unter: www.dreck-weg-tag.de/anmeldeformular.

Alle Infor­ma­tio­nen rund um das Thema Stadt­s­au­ber­keit gibt es im Inter­net unter www.duesseldorf.de/stadtsauberkeit, über das Ser­vice­te­le­fon unter 0211–8925050, per E‑Mail unter stadtsauberkeit@duesseldorf.de oder über die App “Düs­sel­dorf bleibt sau­ber” für Android- und Apple (iOS)-Geräte.