Das Areal Böhler wurde am Mittwoch, 11., und Donnerstag, 12. März 2026, erneut zum Treffpunkt der Kreislaufwirtschaft: Die Circular Valley Convention brachte Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-ups zusammen, um Lösungen für eine zirkuläre Wirtschaft auszutauschen. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Das Areal Böh­ler wurde am Mitt­woch, 11., und Don­ners­tag, 12. März 2026, erneut zum Treff­punkt der Kreis­lauf­wirt­schaft: Die Cir­cu­lar Val­ley Con­ven­tion brachte Ent­schei­de­rin­nen und Ent­schei­der aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Poli­tik und Start-ups zusam­men, um Lösun­gen für eine zir­ku­läre Wirt­schaft aus­zu­tau­schen. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Auf dem Areal Böh­ler ist am Mitt­woch und Don­ners­tag erneut die inter­na­tio­nale Kreis­lauf­wirt­schaft zusam­men­ge­kom­men. Bei der Cir­cu­lar Val­ley Con­ven­tion 2026 tausch­ten sich Ver­tre­ter aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Poli­tik und Start-ups über neue Ansätze für eine res­sour­cen­scho­nende Wirt­schaft aus. Mit dabei war auch die Wirt­schafts­för­de­rung der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf gemein­sam mit dem Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt mit der Wirtschaft.

„Die Cir­cu­lar Val­ley Con­ven­tion bringt inter­na­tio­nale Impulse der Kreis­lauf­wirt­schaft nach Düs­sel­dorf und zeigt gleich­zei­tig, wel­che inno­va­ti­ven Lösun­gen bereits am Stand­ort ent­ste­hen“, sagte The­resa Win­kels, Lei­te­rin der Wirt­schafts­för­de­rung Düs­sel­dorf. Der Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt mache sol­che Pra­xis­bei­spiele sicht­bar und ver­netze Unter­neh­men, Hand­werk und Wis­sen­schaft, die gemein­sam Lösun­gen für mehr Kli­ma­schutz und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz entwickeln.

Gemein­schafts­stand setzt auf Wiederverwendung

Der Kli­ma­pakt prä­sen­tierte sich zusam­men mit dem Umwelt­amt der Stadt sowie den Initi­al­part­nern IHK Düs­sel­dorf, Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf und Kreis­hand­wer­ker­schaft Düs­sel­dorf auf einem zir­ku­lär gestal­te­ten Gemein­schafts­stand. Gebaut wurde die­ser von Ursel­mann Inte­rior. Dabei wur­den Mate­ria­lien aus bestehen­den Nut­zungs­kon­tex­ten wie­der­ver­wen­det. Besu­cher konn­ten über QR-Codes Infor­ma­tio­nen zu Bau­weise und ein­ge­setz­ten Mate­ria­lien abrufen.

Zum Pro­gramm gehör­ten auch Unter­neh­mens­füh­run­gen für ein aus­ge­wähl­tes Fach­pu­bli­kum aus Hand­werk und Industrie.

Ergänzt wurde der Mes­se­auf­tritt durch ein öffent­li­ches Netz­werktref­fen auf der Inno­va­tion Stage. Mode­riert wurde die Runde von Kevin Käther aus der Geschäfts­stelle des Kli­ma­pakts bei der Wirt­schafts­för­de­rung Düs­sel­dorf. Sven Ursel­mann von Ursel­mann Inte­rior, Prof. Dr. Eike Mus­all von der Hoch­schule Düs­sel­dorf und Hanna Mid­den­dorf von der Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf stell­ten Pra­xis­bei­spiele aus Kreis­lauf­wirt­schaft und Green Eco­nomy vor. Sie zeig­ten unter ande­rem, wie nach­hal­ti­ger Innen­aus­bau, gebäu­de­ori­en­tierte For­schung und Inno­va­tio­nen ent­lang hand­werk­li­cher Wert­schöp­fungs­ket­ten umge­setzt wer­den können.

Besu­cher erhiel­ten so einen Ein­blick in die Zusam­men­ar­beit inner­halb des Kli­ma­pakt-Netz­werks und in kon­krete Pro­jekte aus der Praxis.

Am zwei­ten Mes­se­tag traf sich der Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakt zudem mit wei­te­ren regio­na­len Kli­ma­pak­ten. Dabei ging es vor allem um Erfah­run­gen bei der Umset­zung von Kli­ma­schutz­maß­nah­men in Unter­neh­men und den Aus­tausch erfolg­rei­cher Ansätze.

Start-ups prä­sen­tie­ren inter­na­tio­nale Innovationen

Auch inter­na­tio­nale Jung­un­ter­neh­men nutz­ten die Messe als Bühne. Die drei Gewin­ner der Cir­cu­lar X Chall­enge stell­ten ihre Tech­no­lo­gien und Geschäfts­mo­delle für die Kreis­lauf­wirt­schaft vor. Der Wett­be­werb wird vom Inter­na­tio­nal Busi­ness Ser­vices der Wirt­schafts­för­de­rung Düs­sel­dorf organisiert.

Die Start-ups prä­sen­tier­ten ihre Lösun­gen einem inter­na­tio­na­len Fach­pu­bli­kum und knüpf­ten Kon­takte zu Unter­neh­men und mög­li­chen Part­nern am Stand­ort Düsseldorf.

Nächs­tes Netz­werktref­fen im März

Der Aus­tausch im Netz­werk des Düs­sel­dor­fer Kli­ma­pakts wird bereits in weni­gen Tagen fort­ge­setzt. Am 23. März fin­det auf dem EUREF-Cam­pus Düs­sel­dorf das zehnte Netz­werktref­fen statt. Im Mit­tel­punkt steht dies­mal die Frage, wie Künst­li­che Intel­li­genz Unter­neh­men bei der Redu­zie­rung von Emis­sio­nen unter­stüt­zen kann.

Unter­neh­men, die Mit­glied im Kli­ma­pakt wer­den möch­ten, kön­nen sich bei der Geschäfts­stelle der Initia­tive informieren.

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