Das Traditionshaus 'Zur Linde' bekommt bald einen neuen Pächter © Christof Roche

Das Tra­di­ti­ons­haus ‘Zur Linde’ bekommt bald einen neuen Päch­ter © Chris­tof Roche

 

Von Chris­tof Roche

Eine Ära im Düs­sel­dor­fer Nor­den geht zu Ende. Die aktu­elle Päch­te­rin des „Wirts­haus zur Linde“ an der Bocku­mer Straße in Witt­laer, Gabriela Gui­ra­gos­sian, hört zum Ende des Monats nach 35 Jah­ren auf. Der Schritt geschehe „schwe­ren Her­zens, aber es geht nicht mehr. Ich kann nicht mehr“, sagte sie dem Lokal­büro Düs­sel­dorf.

Zur Begrün­dung ver­wies sie auf das immer här­ter wer­dende Geschäft in der Gas­tro­no­mie und vor allem auf die Schwie­rig­keit, fähige und zuver­läs­sige Mit­ar­bei­ter zu finden.

Zwi­schen­zeit­li­che Gerüchte, wonach damit das Ende der Linde ein­ge­läu­tet sei, bestä­tig­ten sich aller­dings nicht. Der Eigen­tü­mer der Linde, Vol­ker Dopp­stadt, erklärte auf Anfrage, das Tra­di­ti­ons­haus werde „in die­ser oder ähn­li­cher Form weiterbetrieben“.

Es werde „eine mög­lichst kurze Reno­vie­rungs­phase von eini­gen Wochen geben, aber keine mas­si­ven Umbau­ten“. Laut Dopp­stadt sind die Ver­hand­lun­gen mit poten­zi­el­len Päch­tern bereits weit fort­ge­schrit­ten. Er zeigte sich zuver­sicht­lich, dazu dem­nächst ein Ergeb­nis ver­kün­den zu können.