“boot” 2026 © LB / Olaf Oidtmann

 

Mit einer ins­ge­samt sehr posi­ti­ven Reso­nanz ist die boot 2026 am Sonn­tag nach neun Mes­se­ta­gen in den Düs­sel­dor­fer Mes­se­hal­len zu Ende gegan­gen. Aus­stel­ler berich­ten von inten­si­ven Kun­den­ge­sprä­chen, kon­kre­ten Abschlüs­sen und einer spür­ba­ren Erho­lung nach wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Jah­ren. Die welt­weit größte Was­ser­sport­messe bestä­tigte damit erneut ihre Bedeu­tung als inter­na­tio­na­ler Branchentreffpunkt.

Nach Anga­ben der Ver­an­stal­ter kamen in die­sem Jahr mehr als 200.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher aus über 110 Län­dern nach Düs­sel­dorf. Beson­ders hoch war der Anteil inter­na­tio­na­ler Gäste: Rund ein Vier­tel der Besu­chen­den reiste aus dem euro­päi­schen Aus­land oder aus Über­see an. Auch der Fach­be­su­cher­an­teil lag auf hohem Niveau. Die Besu­cher­zu­frie­den­heit erreichte mit rund 95 Pro­zent einen Spitzenwert.

„Wir haben in nahezu allen Berei­chen eine sehr offene, inter­es­sierte und kauf­be­reite Nach­frage erlebt“, sagte Petros Micheli­da­kis, Direc­tor der boot Düs­sel­dorf. „Gerade im Segel­boot- und Yacht­be­reich waren wir aus­ge­zeich­net auf­ge­stellt. Nahezu alle rele­van­ten inter­na­tio­na­len Her­stel­ler waren mit Pre­mie­ren ver­tre­ten, viele Boote wur­den erst­mals in Düs­sel­dorf präsentiert.“

Neben Segel- und Motor­boo­ten in allen Klas­sen waren auch Moto­ren, Zube­hör sowie tech­ni­sche Inno­va­tio­nen stark nach­ge­fragt. Was­ser­sport­ar­ten wie Tau­chen, Pad­deln und Sur­fen ent­wi­ckel­ten sich erneut zu Publi­kums­ma­gne­ten. Glei­ches galt für die Ange­bote rund um Char­ter, Haus­boote und Urlaub auf dem Was­ser. „Die Desti­na­ti­ons- und Char­ter­prä­sen­ta­tio­nen haben bei vie­len Besu­chern direkt Buchungs­im­pulse aus­ge­löst“, so Michelidakis.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Messe lag auf Nach­hal­tig­keit und Mee­res­schutz. Die „love your ocean“-Initiative, das Nach­hal­tig­keits­fo­rum „blue inno­va­tion dock“ sowie die Ver­lei­hung inter­na­tio­na­ler Mee­res­schutz­preise stie­ßen auf gro­ßes Inter­esse bei Fach­pu­bli­kum und Besu­chern. „Wir Was­ser­sport­ler lie­ben das Was­ser und wol­len es schüt­zen“, betonte Micheli­da­kis. „Der unver­wech­sel­bare boot-Spi­rit macht die Messe zu mehr als einer Pro­dukt­schau – sie ist Dia­log­platt­form, Erleb­nis­raum und Com­mu­nity-Treff­punkt zugleich.“

Auch die Tauch­hal­len erwie­sen sich erneut als starke Besu­cher­ma­gnete, ebenso das umfang­rei­che Büh­nen­pro­gramm und Aktio­nen im Tauch­turm. Ergänzt wurde das Ange­bot durch Bil­dungs­for­mate wie „boot for school“, bei denen Kin­der und Jugend­li­che pra­xis­nah an Was­ser­sport und Gewäs­ser­kunde her­an­ge­führt wurden.

Ins­ge­samt prä­sen­tier­ten sich auf der boot 2026 knapp 1.500 Aus­stel­ler aus 68 Natio­nen. Das inter­na­tio­nale Medi­en­in­ter­esse war ent­spre­chend groß: Mehr als 1.800 Jour­na­lis­tin­nen, Jour­na­lis­ten und Con­tent Crea­tor aus 49 Län­dern berich­te­ten über die Messe. Die nächste boot fin­det vom 23. bis 31. Januar 2027 in Düs­sel­dorf statt.