Der 1. Platz beim Generalplanungswettbewerb "Opernhaus der Zukunft": Der Entwurf des Architekturbüros "Snøhetta Oslo AS" aus Oslo. © Snøhetta Oslo AS

Der 1. Platz beim Gene­ral­pla­nungs­wett­be­werb “Opern­haus der Zukunft”: Der Ent­wurf des Archi­tek­tur­bü­ros “Snøhetta Oslo AS” aus Oslo. © Snøhetta Oslo AS

 

Die vier prä­mier­ten Ent­würfe des Archi­tek­tur­wett­be­werbs für das „Opern­haus der Zukunft“ wer­den ab sofort erneut öffent­lich prä­sen­tiert. Dies­mal sind die Arbei­ten in der Musik­bü­che­rei der Zen­tral­bi­blio­thek Düs­sel­dorf im KAP1 am Kon­rad-Ade­nauer-Platz ausgestellt.

Bereits unmit­tel­bar nach der Ent­schei­dung des Preis­ge­richts im Novem­ber 2025 hat­ten mehr als 5.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher die vier­wö­chige Aus­stel­lung im 34OST besucht und die Ent­würfe inten­siv dis­ku­tiert. Nun gibt es erneut Gele­gen­heit, sich ver­tieft mit den aus­ge­zeich­ne­ten Kon­zep­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und Ein­bli­cke in den Wett­be­werbs­pro­zess zu gewinnen.

Zu sehen sind die vier Sie­ger­ar­bei­ten des Gene­ral­pla­nungs­wett­be­werbs: der erst­plat­zierte Ent­wurf von Snøhetta Oslo AS, gefolgt von HPP Archi­tek­ten GmbH auf Platz zwei. Den drit­ten Platz belegte kis­ter scheit­hauer gross archi­tek­ten GmbH in Zusam­men­ar­beit mit STUDIO GANG ARCHITECTS, Ltd., Platz vier ging an wulf archi­tek­ten. Anders als bei der ers­ten Prä­sen­ta­tion, die alle 27 ein­ge­reich­ten Arbei­ten zeigte, kon­zen­triert sich die aktu­elle Aus­stel­lung bewusst auf diese vier Entwürfe.

Geöff­net ist die Aus­stel­lung zu den regu­lä­ren Zei­ten der Zen­tral­bi­blio­thek: mon­tags bis frei­tags von 9 bis 21 Uhr, sams­tags von 9 bis 18 Uhr sowie sonn­tags von 11 bis 18 Uhr. Der Ein­tritt ist frei.

Der Aus­stel­lungs­ort ist dabei nicht zufäl­lig gewählt. Die Musik­bi­blio­thek soll künf­tig gemein­sam mit der Deut­sche Oper am Rhein und der Clara-Schu­mann-Musik­schule in das geplante Opern­haus auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen Kauf­hofs am Wehr­hahn ein­zie­hen. Das Pro­jekt ver­steht sich als Drei­klang aus Oper, Musik­schule und Musik­bi­blio­thek und soll einen offe­nen Kul­tur- und Begeg­nungs­ort für die Stadt­ge­sell­schaft schaffen.

„Das große Inter­esse an der ers­ten Aus­stel­lung und die teils kon­tro­ver­sen Dis­kus­sio­nen haben gezeigt, wie inten­siv die Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fer die­ses Pro­jekt beglei­ten“, erklärte Miriam Koch, Bei­geord­nete der Lan­des­haupt­stadt für Kul­tur, Migra­tion und Gesund­heit. Mit der erneu­ten Prä­sen­ta­tion wolle man dem hohen Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis Rech­nung tragen.

Die Aus­stel­lung bleibt bis zur Ent­schei­dung des Rates der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf über die Beauf­tra­gung des Gene­ral­pla­ners im Mai 2026 zugäng­lich. Der­zeit lau­fen dazu ver­ga­be­recht­lich not­wen­dige Ver­hand­lun­gen mit allen vier Preis­trä­gern. Der eigent­li­che Pla­nungs­pro­zess soll nach dem Rats­be­schluss begin­nen, ein Aus­füh­rungs- und Finan­zie­rungs­be­schluss ist der­zeit für 2028 vorgesehen.