
Kunsthalle Düsseldorf © Lokalbüro
Die seit Jahren geplante Gesamtsanierung der Kunsthalle Düsseldorf wird später beginnen als zuletzt vorgesehen. Nach Angaben der Stadt soll der Start der Bauarbeiten nun auf Anfang 2029 verschoben werden. Zuletzt war ein Beginn in den kommenden Jahren erwartet worden.
Hintergrund der neuen Zeitplanung ist eine erweiterte Gesamtbetrachtung mehrerer Bauprojekte rund um den Grabbeplatz. Neben dem denkmalgeschützten Gebäude der Kunsthalle betrifft dies auch die Tiefgarage unter dem Haus sowie die benachbarte Garage am Platz. Zudem sollen die Umgestaltung des Grabbeplatzes und die Neugestaltung der Mühlenstraße gemeinsam geplant und umgesetzt werden. Ziel ist es, die einzelnen Maßnahmen zeitlich, technisch und finanziell aufeinander abzustimmen.
Die Kunsthalle, die 1967 fertiggestellt wurde, soll im Zuge der Arbeiten umfassend modernisiert werden. Vorgesehen sind energetische Verbesserungen, die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung sowie Anpassungen an aktuelle Anforderungen bei Brand‑, Klima- und Sicherheitstechnik. Auch die vollständige Barrierefreiheit des Gebäudes ist Bestandteil der Planung. Der Denkmalschutz bleibt dabei maßgeblich.
Ein Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss soll dem Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf nach derzeitiger Planung im Jahr 2027 vorgelegt werden.
Bis zum Beginn der Bauarbeiten können alle Nutzerinnen und Nutzer ihre Angebote am Grabbeplatz weiterführen. Gespräche über den genauen Zeitpunkt einzelner Umzüge laufen derzeit. Als Interimslösung steht der Ibach-Saal im Stadtmuseum ab Juni 2026 zur Verfügung.
Parallel dazu passen die Kunsthalle Düsseldorf und der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen ihre bereits vorgesehenen Übergangsprogramme an. Weitere Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

