Mit grü­nen Bän­dern und einer Men­schen­kette vor dem Rat­haus will Düs­sel­dorf am 10. Februar ein sicht­ba­res Zei­chen der Soli­da­ri­tät set­zen. Anlass ist der Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit, der seit 2006 bun­des­weit auf die Situa­tion von Fami­lien mit lebens­ver­kürzt erkrank­ten Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen auf­merk­sam macht. Um 11 Uhr sind Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein­ge­la­den, sich auf dem Markt­platz zu ver­sam­meln und gemein­sam eine grüne Men­schen­kette zu bil­den. Das grüne Band gilt dabei als Sym­bol der Kin­der- und Jugend­hos­piz­ar­beit – und als Zei­chen dafür, dass betrof­fene Fami­lien nicht allein stehen.

Aktion grüne Menschenkette

Der Akti­ons­tag ver­folgt das Ziel, die Arbeit der Kin­der- und Jugend­hos­piz­dienste stär­ker ins öffent­li­che Bewusst­sein zu rücken, für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment zu wer­ben, Unter­stüt­zer zu gewin­nen und das Thema Tod und Ster­ben jun­ger Men­schen zu ent­ta­bui­sie­ren. Vor allem aber geht es darum, betrof­fe­nen Fami­lien Rück­halt zu geben und Soli­da­ri­tät im All­tag sicht­bar zu machen.

Neben der Men­schen­kette am Rat­haus wird der Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit im gesam­ten Stadt­ge­biet prä­sent sein. Auf Info­screens der Rhein­bahn in U‑Bahnhöfen wird ebenso auf den Akti­ons­tag hin­ge­wie­sen wie auf der Außen-LED-Wand des Land­tags. Auch in Geschäf­ten und Bäcke­reien sol­len grüne Bän­der ins Auge fal­len. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind ein­ge­la­den, selbst aktiv zu wer­den, das grüne Band zu tra­gen oder gut sicht­bar an Taschen, Autos oder ande­ren Orten zu befes­ti­gen und damit ein Zei­chen zu set­zen. In den sozia­len Netz­wer­ken wird unter dem Hash­tag #tagd­er­kin­der­hos­piz­ar­beit zur Teil­nahme aufgerufen.

In Düs­sel­dorf ste­hen Fami­lien mit einem lebens­ver­kürzt erkrank­ten Kind zwei wich­tige Ange­bote zur Seite. Der Ambu­lante Kin­der- und Jugend­hos­piz­dienst beglei­tet Fami­lien im häus­li­chen Umfeld ab der Dia­gnose bis über den Tod hin­aus. Ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter schen­ken Zeit, hören zu und ent­las­ten im oft schwe­ren All­tag. Ergänzt wird die­ses Ange­bot durch das sta­tio­näre Kin­der- und Jugend­hos­piz Regen­bo­gen­land, das Fami­lien nicht nur in der letz­ten Lebens­phase unter­stützt, son­dern sie häu­fig über viele Jahre hin­weg begleitet.

Der Ambu­lante Kin­der- und Jugend­hos­piz­dienst Düs­sel­dorf betreut der­zeit 65 Fami­lien und wird von 64 Ehren­amt­li­chen unter­stützt. Gleich­zei­tig wer­den wei­tere Inter­es­sierte gesucht, die sich vor­stel­len kön­nen, die­ses Enga­ge­ment mit­zu­tra­gen. Grüne Bän­der sind im Büro des Diens­tes im Nord Car­rée erhält­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Arbeit des Ambu­lan­ten Kin­der- und Jugend­hos­piz­diens­tes Düs­sel­dorf fin­den sich im Inter­net unter www.akhd-duesseldorf.de.

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