Jacques Tilly © LB / Olaf Oidtmann

Jac­ques Tilly © LB / Olaf Oidtmann

 

Von Man­fred Fammler

Das Lokal­büro sprach heute mit dem Jac­ques Tilly.

Der Sati­ri­ker Jac­ques Tilly kann sich einen Rosen­mon­tags­zug auch ohne Pferde vor­stel­len. „Es gibt Dinge, die eine Gesell­schaft hin­ter sich las­sen kann“, sagte er.

Bereits vor einem Jahr sprach sich Tilly dage­gen aus. Den Denk­an­stoß gaben ihm seine Kin­der, die sich – wie die ganze Fami­lie ins­ge­samt – vege­ta­risch und vegan ernäh­ren. „Sie haben mich für das Tier­leid noch ein­mal sensibilisiert.“

Tiere im Rosen­mon­tags­zug müss­ten nicht sein. Dabei sprach Tilly den Lärm und die hek­ti­schen Bewe­gun­gen der Besu­cher an, die die Tiere unter Stress setz­ten. Auf die Poli­tik setzt Tilly beim indi­vi­du­el­len Böl­ler­ver­bot an Sil­ves­ter – auch zum Wohle der Tiere.

Grund für das Gespräch war eine Pres­se­mit­tei­lung der Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tion PETA. Darin posi­tio­niert sich der bekannte Bild­hauer und Kar­ne­vals­wa­gen­bauer Jac­ques Tilly gegen den Ein­satz von Pfer­den bei Karnevalsumzügen.