In Vorbereitung zum Festival fanden Workshops mit den teilnehmenden Häusern statt – so auch diese Woche. Ideen wurden geteilt, weiterentwickelt und neue Kooperationen angestoßen © Landeshauptstadt Düsseldorf/Claus Langer

In Vor­be­rei­tung zum Fes­ti­val fan­den Work­shops mit den teil­neh­men­den Häu­sern statt – so auch diese Woche. Ideen wur­den geteilt, wei­ter­ent­wi­ckelt und neue Koope­ra­tio­nen ange­sto­ßen © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Claus Langer

 

Düs­sel­dorf bekommt ein neues Kul­tur­for­mat: Am 13. und 14. Juni 2026 fei­ert das Art:walk Fes­ti­val Pre­miere. Das zwei­tä­gige Event ver­bin­det Museen, Büh­nen und wei­tere Kul­tur­orte im gesam­ten Stadt­ge­biet und setzt dabei auf ein neu­ar­ti­ges Kon­zept aus Ver­net­zung, Koope­ra­tion und urba­nem Kulturerlebnis.

Am Sams­tag­abend ste­hen die Museen im Mit­tel­punkt, am Sonn­tag öff­nen die Büh­nen tags­über ihre Türen. An bei­den Tagen wer­den die betei­lig­ten Kul­tur­spots durch Aktio­nen im öffent­li­chen Raum mit­ein­an­der ver­bun­den. Ziel ist ein zusam­men­hän­gen­des Fes­ti­val­er­leb­nis, das Besu­che­rin­nen und Besu­cher nicht nur in die Häu­ser, son­dern auch auf den Weg dazwi­schen führt.

Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen der­zeit auf Hoch­tou­ren. Ein zen­tra­ler Schwer­punkt liegt auf der stär­ke­ren Zusam­men­ar­beit der betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen. Kul­tur­de­zer­nen­tin Miriam Koch betont: „Düs­sel­dorf behei­ma­tet zahl­rei­che krea­tive Men­schen aus den ver­schie­dens­ten Spar­ten und unter­schied­lichste Kul­tur­spots. Wir wol­len mit dem neuen Art:walk Fes­ti­val diese Men­schen und Orte noch stär­ker zusam­men­füh­ren, Koope­ra­tio­nen schaf­fen und die dadurch ent­ste­hen­den krea­ti­ven Syn­er­gien nutzen.“

In vor­be­rei­ten­den Work­shops wur­den bereits gemein­same Ideen ent­wi­ckelt. Viele Häu­ser haben bewusst Pro­gramm­fens­ter für Koope­ra­tio­nen geöff­net und externe Akteu­rin­nen und Akteure ein­ge­bun­den. So ent­steht ein Fes­ti­val, das weni­ger als star­res Pro­gramm, son­dern viel­mehr als gemein­schaft­li­cher Pro­zess ange­legt ist.

Kul­tur­quar­tiere im Fokus

Das Fes­ti­val erstreckt sich über meh­rere Stadt­quar­tiere. Die Bil­ker Straße wird als „Straße der Roman­tik und Revo­lu­tion“ mit Lesun­gen, Füh­run­gen und Live-Per­for­man­ces bespielt, ergänzt durch Aktio­nen in der Carl­stadt rund um den Alten Hafen. Im Hof­gar­ten sind the­ma­ti­sche Walks und viel­fäl­tige Kul­tur­ange­bote geplant, an denen unter ande­rem Museen, Thea­ter und Musik­schu­len betei­ligt sind.

Der Sonn­tag steht unter dem Motto „Tag der Büh­nen“. Dann rückt vor allem das Kul­tur­quar­tier Worrin­ger Platz in den Mit­tel­punkt – mit Pro­gram­men in und um KAP1, Cen­tral, das Tanz­haus NRW und wei­tere Orte. Geplant sind Füh­run­gen, Tanz- und Musik­for­mate, par­ti­zi­pa­tive Ange­bote sowie Ein­bli­cke in die Arbeit der Institutionen.

Die Stadt als Bühne

Über das gesamte Wochen­ende hin­weg wird der urbane Raum selbst Teil des Fes­ti­vals. Geplant sind Live-Per­for­man­ces, Flash­mobs, Kul­tur­pa­ra­den, Jam Ses­si­ons, Poetry Slams sowie Mit­ma­ch­an­ge­bote für Kin­der und Erwach­sene. Kunst ent­steht dabei viel­fach live im Stadt­raum – in Work­shops, durch gemein­sa­mes Gestal­ten oder spon­tane Performances.

Tickets und Organisation

Der Ticket­vor­ver­kauf läuft bereits. Kar­ten sind online unter artwalkfestival.de sowie in der Tou­rist-Infor­ma­tion von Visit Düs­sel­dorf erhält­lich. Im Ticket­preis ent­hal­ten sind der Ein­tritt zu den betei­lig­ten Häu­sern sowie die kos­ten­freie Nut­zung des ÖPNV im VRR-Tarif­ge­biet B. Regu­lär kos­tet das Ticket 25 Euro, ermä­ßigte Preise gel­ten unter ande­rem für Jugend­li­che, Stu­die­rende, Senio­rin­nen und Senio­ren. Kin­der bis zwölf Jahre haben freien Ein­tritt, Inha­be­rin­nen und Inha­ber der Art:card erhal­ten kos­ten­freien Zugang.

Mit dem Art:walk Fes­ti­val löst Düs­sel­dorf die bis­he­rige „Nacht der Museen“ ab und ent­wi­ckelt das For­mat wei­ter. Künf­tig sol­len an zwei Tagen mehr als 50 Kul­tur­orte mit­ein­an­der ver­netzt und Kul­tur in all ihren Facet­ten im Stadt­raum erleb­bar gemacht werden.