Beschilderung bei der Auffahrt der Brücke © LB / Olaf Oidtmann
Immer wieder missachten Lkw-Fahrer das Verbot. © LB / Olaf Oidtmann
Beschilderung bei der Auffahrt der Brücke © LB / Olaf Oidtmann

Zum Schutz der sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Theo­dor-Heuss-Brü­cke hat die Bezirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf die Instal­la­tion soge­nann­ter Enforce­ment-Trai­ler grund­sätz­lich geneh­migt. Die Erlaub­nis zur Durch­füh­rung von Sil­hou­et­ten-Mes­sun­gen wurde am Don­ners­tag, 5. Februar 2026, erteilt. Auf­ge­stellt sind die mobi­len Kon­troll­an­la­gen bis­lang jedoch noch nicht. Für die tat­säch­li­che Instal­la­tion ist die Stadt Düs­sel­dorf zuständig.

Seit Anfang Februar gilt auf der Rhein­que­rung ein Fahr­ver­bot für Fahr­zeuge mit einer zuläs­si­gen Gesamt­masse von mehr als 3,5 Ton­nen. Die Maß­nahme soll die Ver­kehrs­si­cher­heit erhö­hen und die geschä­digte Bau­sub­stanz der Brü­cke ent­las­ten, damit sie bis zur Errich­tung eines Ersatz­neu­baus wei­ter­hin genutzt wer­den kann.

Trotz der deut­lich aus­ge­schil­der­ten Beschrän­kung kommt es nach Anga­ben von Stadt und Poli­zei immer wie­der zu Ver­stö­ßen. Regel­mä­ßig fah­ren Last­kraft­wa­gen trotz Ver­bots über die Brü­cke. Die bis­he­ri­gen Kon­trol­len zei­gen, dass ins­be­son­dere der Lie­fer- und Durch­gangs­ver­kehr das Fahr­ver­bot häu­fig igno­riert. Dies erhöht die Belas­tung des Bau­werks und gilt als erheb­li­ches Sicherheitsrisiko.

Die geplan­ten Enforce­ment-Trai­ler sol­len künf­tig auto­ma­ti­siert erfas­sen, ob ver­bots­wid­rige Fahr­zeuge die Brü­cke befah­ren. Anhand von Sil­hou­et­ten-Mes­sun­gen kön­nen schwere Lkw iden­ti­fi­ziert und für Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren doku­men­tiert wer­den. Erst nach der Auf­stel­lung durch die Stadt Düs­sel­dorf kann auch mit der Ahn­dung der Ver­stöße begon­nen werden.