Archivbild Tunte Lauf 2025 LB / Olaf Oidtmann

Archiv­bild Tunte Lauf 2025 LB / Olaf Oidtmann

 

Kurz vor dem Höhe­punkt der när­ri­schen Tage wird es noch ein­mal schrill, laut und aus­ge­spro­chen unter­halt­sam: Die KG Regen­bo­gen lädt an die­sem Sams­tag zum tra­di­tio­nel­len „Tunte-Lauf“ in die Nacht­re­si­denz ein. Gesucht wird die „Super-Tunte 2026“.

Unter dem Motto „Lauf­steg frei für die wil­des­ten Tun­ten!“ ver­spricht der schwul-les­bi­sche Kar­ne­vals­ver­ein ein kon­fet­tibun­tes Spek­ta­kel auf hohen Absät­zen. In meh­re­ren Wett­be­werbs­run­den tre­ten mutige Män­ner in extra­va­gan­ten Out­fits gegen­ein­an­der an. Gefragt sind nicht nur Stand­fes­tig­keit in Pumps, son­dern auch Krea­ti­vi­tät, Büh­nen­prä­senz und eine ordent­li­che Por­tion Selbstironie.

Bewer­tet wer­den die Auf­tritte von einer pro­mi­nent besetz­ten Jury. Mit dabei sind unter ande­rem Pod­cas­ter und Rea­lity-TV-Gesicht Lars Töns­feu­er­born, bekannt aus der Dating­show Prince Char­ming, sowie Michael Over­dick. Am Ende ent­schei­det jedoch auch das Publi­kum mit dar­über, wer sich den Titel „Super-Tunte 2026“ sichern darf.

Als Haupt­preis winkt eine Reise für zwei Per­so­nen zum Kar­ne­val auf Tene­riffa – ein pas­sen­der Lohn für einen Auf­tritt, der Mut und Show­ta­lent glei­cher­ma­ßen verlangt.

Die Ver­an­stal­tung beginnt am Sams­tag, 14. Februar, um 16 Uhr in der Nacht­re­si­denz an der Bahn­straße 13. Ein­lass ist ab 15 Uhr. Rest­kar­ten zum Preis von 22 Euro sind online über die Inter­net­seite der KG Regen­bo­gen erhältlich.

Tra­di­tio­nell steht der Abend nicht nur im Zei­chen des Fei­erns. Den Erlös spen­det der Ver­ein an die Aids­hilfe Düs­sel­dorf. Unter­stützt wer­den damit Prä­ven­ti­ons- und Bera­tungs­an­ge­bote in der Landeshauptstadt.

Nach dem Wett­be­werb ist noch lange nicht Schluss: Ab 22.30 Uhr geht es wei­ter mit der „Glam Bang! Party“ im Ratin­ger Hof. Zutritts­bänd­chen für die After-Show-Feier wer­den bereits beim Ein­lass in der Nacht­re­si­denz ausgegeben.

Der „Tunte-Lauf“ gehört seit Jah­ren zu den fes­ten Grö­ßen im alter­na­ti­ven Düs­sel­dor­fer Kar­ne­val – und dürfte auch dies­mal wie­der zei­gen, dass Froh­sinn, Viel­falt und klare Hal­tung bes­tens zusammenpassen.