Feuerwehr Düsseldorf am Sonntag im Dauereinsatz © Lokalbüro

Feu­er­wehr Düs­sel­dorf am Don­ners­tag im Dau­er­ein­satz © Lokalbüro

 

Feu­er­wehr Düs­sel­dorf war in der Nacht zu Frei­tag im Dau­er­ein­satz. Wäh­rend in der Alt­stadt zahl­rei­che Jecken den Beginn des Stra­ßen­kar­ne­vals fei­er­ten, rück­ten die Ein­satz­kräfte zwi­schen Don­ners­tag­abend und Frei­tag­mor­gen zu ins­ge­samt vier Brand­ein­sät­zen im Stadt­ge­biet aus. Ver­letzt wurde nie­mand. Zwei Woh­nun­gen sind jedoch vor­über­ge­hend nicht mehr bewohnbar.

Ent­war­nung in Flingern-Nord
Der erste Alarm erreichte die Leit­stelle am Don­ners­tag um 18.47 Uhr. Gemel­det wor­den war ein Zim­mer­brand an der Nean­der­straße in Flin­gern-Nord. Da zunächst unklar war, wie weit sich das Feuer aus­ge­brei­tet hatte und ob sich noch Per­so­nen in der Woh­nung befan­den, ent­sandte die Leit­stelle meh­rere Ein­hei­ten von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst sowie den Führungsdienst.

Bereits wenige Minu­ten nach dem Ein­tref­fen konnte Ent­war­nung gege­ben wer­den: Auf einem Herd hatte ein Holz­brett gebrannt. Die Woh­nung war leicht ver­raucht. Die Bewoh­ne­rin blieb unver­letzt und wurde vor­sorg­lich durch Not­fall­sa­ni­tä­ter betreut. Nach rund einer hal­ben Stunde war der Ein­satz beendet.

Ange­brann­tes Essen in Pempelfort
Kurz nach Mit­ter­nacht rück­ten rund 15 Ein­satz­kräfte zu einer Woh­nung an der Schwe­r­in­straße in Pem­pel­fort aus. Dort hatte ange­brann­tes Essen zu einer Rauch­ent­wick­lung geführt. Mit Hoch­leis­tungs­lüf­tern befreite die Feu­er­wehr die Räume vom Rauch. Die 30-jäh­rige Mie­te­rin blieb unver­letzt. Gegen 0.45 Uhr konn­ten die Kräfte abrücken.

Bal­kon­brand in Hassels
Noch wäh­rend des Ein­sat­zes in Pem­pel­fort wurde die Feu­er­wehr gegen 0.30 Uhr zu einem Bal­kon­brand im fünf­ten Ober­ge­schoss eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses an der Straße „Am Schö­ne­kamp“ in Has­sels geru­fen. Die Flam­men droh­ten auf die angren­zende Woh­nung überzugreifen.

Da nicht aus­ge­schlos­sen wer­den konnte, dass sich Per­so­nen in der Woh­nung befan­den, lei­tete der Ein­satz­lei­ter umge­hend eine Men­schen­ret­tung ein. Die Feu­er­wehr ver­schaffte sich Zutritt, löschte das Feuer und stellte fest, dass sich nie­mand in der Woh­nung auf­hielt. Der Mie­ter war zu die­sem Zeit­punkt nicht zu Hause.

Durch die Hitze waren Fens­ter­schei­ben gebors­ten; die Woh­nung musste inten­siv gelüf­tet wer­den. Eine Aus­brei­tung auf andere Ein­hei­ten des Hau­ses wurde nicht fest­ge­stellt. Die betrof­fene Woh­nung ist der­zeit unbe­wohn­bar. Der Mie­ter kommt vor­über­ge­hend bei Freun­den unter. Nach etwa 90 Minu­ten war der Ein­satz been­det. Die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che hat die Poli­zei übernommen.

Küchen­brand in Stadtmitte
Der letzte Ein­satz folgte am Frei­tag­mor­gen um 6.19 Uhr an der Can­ta­dor­straße in Stadt­mitte. In einer Küche im ers­ten Ober­ge­schoss war ein Brand aus­ge­bro­chen. Die Bewoh­ne­rin reagierte beson­nen: Sie schloss die Türen, ver­ließ die Woh­nung, alar­mierte die Feu­er­wehr und war­tete vor dem Gebäude.

Die Ein­satz­kräfte brach­ten das Feuer schnell unter Kon­trolle. Es folg­ten Nach­lösch­ar­bei­ten und Lüf­tungs­maß­nah­men. Die Mie­te­rin blieb unver­letzt, ein Trans­port ins Kran­ken­haus war nicht erfor­der­lich. Aller­dings ist auch diese Woh­nung der­zeit nicht bewohn­bar; die Frau kommt bei Bekann­ten unter.

Erst um 7.15 Uhr kehr­ten die letz­ten der knapp 20 Ein­satz­kräfte zu ihren Wachen zurück. Ins­ge­samt spricht die Feu­er­wehr von einer arbeits­rei­chen Nacht – mit ver­gleichs­weise glimpf­li­chem Ausgang.