Prinz Lars Wevers und seiner Venetia Elisa Wevers. © Grün-Weiss Düsseldorf Volmerswerth e.V. 1948

Prinz Lars Wevers und sei­ner Vene­tia Elisa Wevers. © Grün-Weiss Düs­sel­dorf Vol­mers­werth e.V. 1948

 

Wäh­rend andern­orts fros­tige Tem­pe­ra­tu­ren die Men­schen eher ins Warme trei­ben, herrschte am Sams­tag­abend im Fest­zelt an der Rhein­ufer­straße Hoch­be­trieb. Zur Sit­zung „Jäck im Wäth“ hatte die Prin­zen­garde Grün-Weiss Düs­sel­dorf Vol­mers­werth e.V. 1948 gela­den – und zahl­rei­che Jecken folg­ten der Einladung.

Nach dem gro­ßen Zuspruch im Vor­jahr hatte der Ver­ein die Infra­struk­tur aus­ge­wei­tet: Das eigens errich­tete Zelt misst nun 30 mal 10 Meter und bot damit deut­lich mehr Raum für Publi­kum und Pro­gramm. Die Ent­schei­dung erwies sich als vor­aus­schau­end, denn auch 2026 war die Reso­nanz beacht­lich. Bereits früh am Abend füll­ten sich die Rei­hen, viele Gäste erschie­nen kos­tü­miert und in bes­ter Feierlaune.

Prin­zen­paar im Mittelpunkt
Offi­zi­el­ler Auf­takt war die Vor­stel­lung des ver­eins­ei­ge­nen Prin­zen­paa­res. Lars Wevers, 36 Jahre alt, Steu­er­be­ra­ter und in Unter­bilk wohn­haft, führt die Grün-Wei­ßen in die­ser Ses­sion als Prinz an. Ursprüng­lich stammt er aus Kem­pen am Nie­der­rhein und ist dem rhei­ni­schen Brauch­tum seit sei­ner Jugend ver­bun­den. Seine Ehe­frau Elisa Wevers, gebo­rene Baum, steht ihm als Vene­tia zur Seite. Kar­ne­va­lis­ti­sche Erfah­rung bringt sie aus einer frü­he­ren Ses­sion mit. Mit ihrem Sohn lebt das Paar die enge Bin­dung an Vol­mers­werth, wo Wevers seit meh­re­ren Jah­ren im Ver­ein aktiv ist.

Die fei­er­li­che Pro­kla­ma­tion wurde von viel Applaus beglei­tet. Anschlie­ßend über­nah­men Tanz­gar­den und Musik­grup­pen die Bühne.

Tanz, Musik und tra­di­tio­nelle Programmpunkte
Das Pro­gramm bot klas­si­sche Ele­mente einer rhei­ni­schen Kar­ne­vals­sit­zung: Gar­de­tänze, Show­ein­la­gen und musi­ka­li­sche Bei­träge wech­sel­ten sich ab. Mit dabei waren unter ande­rem die Tanz­garde Bechen, die KaKaJu-Jugend­garde sowie wei­tere befreun­dete For­ma­tio­nen. Auch eine Preis­po­lo­naise gehörte zum Ablauf. Musi­ka­lisch sorg­ten Kommando3 sowie Con­rad Mum­mel­they & Band für Stim­mung im Zelt. Gegen Mit­ter­nacht endete das offi­zi­elle Büh­nen­pro­gramm, doch die Feier ging noch bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den weiter.

Wochen­ende für alle Generationen
„Jäck im Wäth“ bil­dete den Höhe­punkt eines drei­tä­gi­gen Kar­ne­vals­wo­chen­en­des. Bereits am Frei­tag hatte ein Kin­der­kar­ne­val mit eige­nem Pro­gramm, Ein­marsch und Besuch eines Düs­sel­dor­fer Prin­zen­paa­res statt­ge­fun­den. Am Sonn­tag schloss sich ein Fami­lien- und Stra­ßen­kar­ne­val an, bei dem Nach­bar­schaft und Gäste gemein­sam feierten.

Der Ver­ein zog eine posi­tive Bilanz. Trotz win­ter­li­cher Wit­te­rung sei es gelun­gen, Men­schen aller Alters­grup­pen zusam­men­zu­brin­gen. Das Enga­ge­ment der Ehren­amt­li­chen und die starke Iden­ti­fi­ka­tion im Stadt­teil hät­ten erneut gezeigt, wel­chen Stel­len­wert der „Dorf­kar­ne­val“ in Vol­mers­werth einnimmt.

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