
Tulpelsonntag auf der KÖ © Lokalbüro
Beim diesjährigen Tulpensonntag haben Feuerwehr und Rettungsdienst in Düsseldorf eine positive Zwischenbilanz gezogen. Bis 18 Uhr registrierte die Leitstelle im gesamten Stadtgebiet 201 Einsätze. Im Vergleich zu den Vorjahren liegt die Zahl damit unter dem Niveau von 2025 (235 Einsätze) und 2024 (231 Einsätze).
Zum sogenannten Kö-Treiben versammelten sich trotz winterlicher Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zahlreiche Möhnen und Jecken in der Innenstadt. In den Nachmittagsstunden feierten zudem mehrere Hundert Närrinnen und Narren auf dem Burgplatz.
Um die medizinische Versorgung während der Feierlichkeiten sicherzustellen, hielt die Feuerwehr Düsseldorf mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, der Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD sowie des Unternehmens Falck mehr als 100 zusätzliche Einsatzkräfte bereit.
In den Unfallhilfsstellen und medizinischen Anlaufpunkten im Bereich der Altstadt und der Königsallee betreuten und behandelten die Sanitäterinnen und Sanitäter bis 18 Uhr insgesamt 31 Patientinnen und Patienten. Im Vorjahr waren es 28, im Jahr 2024 noch 64. Acht Personen mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden (2025: 6; 2024: 6). Eine Person verletzte sich an Glasscherben (2025: 0; 2024: 1).
Zehn Jugendliche wurden aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums medizinisch versorgt. Im Vergleich dazu war im Jahr 2025 lediglich ein Fall registriert worden, 2024 waren es ebenfalls zehn.
Die Rettungsdiensteinheiten rückten stadtweit zu 148 Notfalleinsätzen und Krankentransporten aus (2025: 185; 2024: 167). In 19 Fällen unterstützte zusätzlich ein Notarzt die medizinische Versorgung (2025: 30; 2024: 36). Die Feuerwehr verzeichnete bis zum frühen Abend acht Feuermeldungen (2025: 9; 2024: 1) sowie 14 technische Hilfeleistungen (2025: 10; 2024: 14).
Insgesamt bewerten die Einsatzkräfte den bisherigen Verlauf des Tulpensonntags als ruhig und gut beherrschbar.
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