Ordnungsamt in großer Manschaftsstärker unterwegs © Lokalbüro

Ord­nungs­amt in gro­ßer Man­schafts­stär­ker unter­wegs © Lokalbüro

 

Stand: 15 Uhr

Der Rosen­mon­tag ist aus Sicht von Ord­nungs­amt und Feu­er­wehr bis zum Nach­mit­tag über­wie­gend geord­net ver­lau­fen. Im Fokus der Ein­satz­kräfte stan­den – wie in den Vor­jah­ren – das Glas­ver­bot in der Alt­stadt sowie die Ein­hal­tung des Jugend­schut­zes. Ins­ge­samt deu­tet die Zwi­schen­bi­lanz auf einen ruhi­ge­ren Ver­lauf als im Vor­jahr hin.

Glas­ver­bot weit­ge­hend beachtet

Wie bereits seit 2011 hatte das Ord­nungs­amt in der Alt­stadt 16 Sperr­stel­len ein­ge­rich­tet, um das gel­tende Glas­ver­bot zu über­wa­chen. Nach Anga­ben der Stadt waren die meis­ten Besu­cher gut infor­miert und führ­ten keine Glas­fla­schen oder Glä­ser mit sich.

Wer den­noch Glas­be­hält­nisse dabei­hatte, konnte deren Inhalt an den Sperr­stel­len in bio­lo­gisch abbau­bare Becher aus Mais­stär­ke­mehl umfül­len. Ver­ein­zelt wur­den in der Glas­ver­bots­zone mit­ge­führte Glas­be­häl­ter ent­spre­chend umge­füllt. Ver­let­zun­gen durch Glas­scher­ben wur­den bis 15 Uhr nicht regis­triert; im Vor­jahr war eine Per­son betrof­fen gewesen.

Hun­derte Jugendschutzkontrollen

Im Rah­men des Jugend­schut­zes führ­ten die Ein­satz­kräfte bis 15 Uhr ins­ge­samt 493 Kon­trol­len durch (2025: 498). In 147 Fäl­len (2025: 129) wurde ille­gal mit­ge­führ­ter Alko­hol frei­wil­lig ver­nich­tet. 108 Min­der­jäh­rige (2025: 101) wur­den beim Rau­chen ange­trof­fen; auch hier wur­den die Ziga­ret­ten frei­wil­lig ent­sorgt. Drei hilf­lose Min­der­jäh­rige (2025: 3) über­ga­ben die Mit­ar­bei­ten­den des Ord­nungs­am­tes an Sanitätsdienste.

Das städ­ti­sche Toi­let­ten­kon­zept wurde nach Ein­schät­zung der Stadt gut ange­nom­men. Am Rosen­mon­tag selbst wurde bis 15 Uhr ein Ver­stoß wegen „Wild­pin­kelns“ fest­ge­stellt (2025: 6). Über alle Kar­ne­vals­tage hin­weg waren es 109 Fälle (2025: 189). Die Betrof­fe­nen erhal­ten ein Schrei­ben der Stadt; das Buß­geld beträgt 150 Euro zuzüg­lich Verwaltungsgebühren.

Deut­lich weni­ger Falschparker

Auch die Bilanz bei Falsch­par­kern fällt güns­ti­ger aus als im Vor­jahr. Ent­lang des Zug­wegs wur­den 61 behin­dernd par­kende Fahr­zeuge fest­ge­stellt (2025: 157). In 58 Fäl­len (2025: 130) muss­ten die Fahr­zeuge abge­schleppt wer­den – trotz aus­rei­chen­der Beschilderung.

Groß­auf­ge­bot der Feu­er­wehr und Hilfsdienste

Die Feu­er­wehr war mit rund 230 Ein­satz­kräf­ten im Dienst (2025: 230). Unter­stützt wurde sie von etwa 170 zusätz­li­chen, über­wie­gend ehren­amt­li­chen Hel­fern der Hilfsorganisationen.

Zu den betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen zähl­ten unter ande­rem das

  • Deut­sches Rotes Kreuz,

  • die Johan­ni­ter-Unfall-Hilfe,

  • der Mal­te­ser Hilfs­dienst sowie

  • der Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund.

Sie bezo­gen an drei Unfall­hil­fe­stel­len und vier Erste-Hilfe-Berei­chen ent­lang des Zug­wegs Stel­lung. Zusätz­li­che Ret­tungs­wa­gen, Not­ärzte und Kran­ken­wa­gen stell­ten gemein­sam mit Erst­ver­sor­gungs­trupps eine schnelle medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung sicher.

Um im Bereich des Zug­wegs bei mög­li­chen Brän­den rasch ein­grei­fen zu kön­nen, wurde für die Dauer des Umzugs ein Lösch­zug an der mobi­len Feuer- und Ret­tungs­wa­che an der Hein­rich-Heine-Allee sta­tio­niert. Füh­rungs­kräfte koor­di­nier­ten das Ein­satz­ge­sche­hen vor Ort, die Leit­stelle wurde per­so­nell ver­stärkt. Auch die Frei­wil­lige Feu­er­wehr mit dem Tech­nik- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zug unter­stützte den gesam­ten Tag über.

Zahl der Ein­sätze auf Vorjahresniveau

Der städ­ti­sche Ret­tungs­dienst und der ver­an­stal­tungs­be­zo­gene Sani­täts­dienst ver­zeich­ne­ten bis 15 Uhr ins­ge­samt 155 Ein­sätze im Stadt­ge­biet (2025: 153). In den Unfall­hil­fe­stel­len am Rande des Rosen­mon­tags­zu­ges wur­den sie­ben Hil­fe­leis­tun­gen regis­triert (2025: 24). Meist han­delte es sich um klei­nere Ver­let­zun­gen, Herz-Kreis­lauf­pro­bleme oder alko­hol­be­ding­tes Unwohlsein.

Fünf Pati­en­ten (2025: 9) muss­ten aus dem Bereich des Zuges in Kran­ken­häu­ser trans­por­tiert werden.

Ins­ge­samt spre­chen die Zah­len am Nach­mit­tag für einen im Ver­gleich zum Vor­jahr ruhi­ge­ren Rosen­mon­tag – bei wei­ter­hin hohem per­so­nel­len Auf­wand der Einsatzkräfte.