Dr. Ulrike Diederichs, Valentin und Renata Lusin, Renate Böhm und Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller © Lokalbüro

Dr. Ulrike Diede­richs, Valen­tin und Renata Lusin, Renate Böhm und Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler © Lokalbüro

 

Von Man­fred Fammler

Am 21. März geht’s dem Müll an den Kra­gen. Bereits jetzt haben sich 10.000 Per­so­nen zum Dreck-weg-Tag 2026 ange­mel­det – „ganz ohne Wer­bung und Kam­pa­gne“, freute sich Mit­or­ga­ni­sa­tor Joa­chim Umbach. Wird der Rekord aus dem letz­ten Jahr mit 17.000 Teil­neh­mern gebrochen?

Nun beginnt jedoch die heiße Promo-Phase für den ein­zig­ar­ti­gen Rei­ni­gungs­tag in der Stadt. Umbach zeigt sich opti­mis­tisch: „Wir sind auf alles vor­be­rei­tet.“ Ebenso auf die 30 Ton­nen Müll aus dem ver­gan­ge­nen Jahr, die am Ende des Tages ver­packt und trans­port­fä­hig gesta­pelt vor den Umwelt­ak­ti­vis­ten lagen.

Eine Masse, die von Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler ambi­va­lent betrach­tet wurde. „Ich hoffe, dass wir das Ergeb­nis des letz­ten Jah­res errei­chen“, sagte er – wobei weni­ger Müll in den Sam­mel­tü­ten natür­lich bes­ser wäre. Davon geht der­zeit jedoch nie­mand aus.

Kel­ler hofft auf einen dop­pel­ten Effekt: zum einen auf eine sau­bere Stadt, zum ande­ren dar­auf, dass durch die Aktion das Bewusst­sein für Müll­ver­mei­dung geschärft wird. „Wir haben eine gemein­same Ver­ant­wor­tung und set­zen zudem ein Zei­chen, dass die Stadt uns am Her­zen liegt.“

An das Wir-Gefühl appel­lierte auch Renate Böhm, Vor­sit­zende von Pro Düs­sel­dorf: „Durch die Aktion möch­ten wir das Gemein­schafts­ge­fühl stär­ken.“ Awista-Che­fin Ulrike Diede­richs sprach zudem direkt mög­li­che „Ver­mül­ler“ an: „Alle soll­ten sich die Frage stel­len, ob der Plas­tik­be­cher oder der Piz­za­kar­ton wirk­lich gebraucht wird.“

Für die ent­müllte Stadt wur­den drei zen­trale Sam­mel- und Mate­ri­al­aus­ga­be­stel­len ein­ge­rich­tet, die am Dreck-weg-Tag ab 10 Uhr besetzt sind:

  • am Fuß der Ober­kas­se­ler Brücke

  • auf dem Staufenplatz

  • neu auf dem Gara­ther Schützenplatz

Aber Ach­tung bei Son­der­müll: Die­ser soll nicht ein­ge­sam­melt, son­dern die Fund­stelle gemel­det wer­den. Als Bei­spiele gel­ten Far­ben und Lacke, Fahr­rä­der oder Bauschutt.

Teil­neh­men kann nach vor­he­ri­ger Anmel­dung jede Per­son oder Gruppe. Für Grup­pen bis zu neun Per­so­nen kann das Arbeits­ma­te­rial beim Umwelt­amt, Brinck­mann­straße 7, abge­holt wer­den. Die Zeiten:

  • Mitt­woch, 18. März, und Don­ners­tag, 19. März, von 12 bis 18 Uhr
  • Frei­tag, 20. März, von 10 bis 15 Uhr

Für Grup­pen ab zehn Personen:

  • Mon­tag, 16. März, bis Frei­tag, 20. März, jeweils von 10 bis 15 Uhr
  • Betriebs­hof der Awista, Auf dem Draap 17–1

Mehr Infos unter www.dreck-weg-tag.de