Das Panorama-Aquarium im Aquazoo zeigt eine Korallenrifflandschaft, wie man sie in der Natur nur noch selten vorfindet, © Aquazoo Löbbecke Museum

Das Pan­orama-Aqua­rium im Aqua­zoo zeigt eine Koral­len­riff­land­schaft, wie man sie in der Natur nur noch sel­ten vor­fin­det, © Aqua­zoo Löbb­ecke Museum

 

Die Pan­ora­ma­scheibe des gro­ßen Riff­be­ckens im Aqua­zoo Löbb­ecke Museum, Kai­sers­wert­her Straße 380, wird ab Mon­tag 23. Februar 2026, in meh­re­ren Schrit­ten poliert. Das Aqua­rium ist zwi­schen­zeit­lich nur ein­ge­schränkt zu sehen. Bei den anste­hen­den Polier­ar­bei­ten wird das Aqua­rium bis zum 6. März 2026 in meh­re­ren Schrit­ten behan­delt. Die Rei­ni­gung kann erfol­gen, ohne dass Tiere oder Koral­len ent­nom­men wer­den müs­sen, aller­dings kön­nen die Aqua­zoo-Gäste das Becken wäh­rend der Auf­be­rei­tung nur aus einem gewis­sen Abstand betrachten.

Mit sei­ner rund 14 Meter lan­gen, kon­kav gebo­ge­nen Acryl­scheibe ist das Riff-Aqua­rium im Aqua­zoo ein ech­ter Hin­gu­cker. Ver­schie­dene Stein- und Weich­ko­ral­len sowie Fische, See­igel und wei­tere Bewoh­ner der tro­pi­schen Koral­len­riffe fas­zi­nie­ren die Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Aqua­zoo und zei­gen auf, was es zu schüt­zen gilt. Eine intakte Riff­land­schaft besitzt in den tro­pi­schen Mee­ren mitt­ler­weile Sel­ten­heits­wert. Kli­ma­wan­del, Wet­ter­ereig­nisse und Über­dün­gung set­zen Koral­len und ande­ren Riff­be­woh­nern welt­weit mas­siv zu. Etli­che Riffe sind bereits verloren.

Damit die Aqua­zoo-Gäste auch immer einen guten Durch­blick in die fas­zi­nie­rende Riff-Gemein­schaft behal­ten, muss die Acryl­glas­scheibe in regel­mä­ßi­gen Abstän­den poliert wer­den. Kleinste Krat­zer auf der Innen­seite ermög­li­chen Algen gute und geschützte Lebens­be­din­gun­gen, was die Sicht schnell trü­ben kann. Auch für die Koral­len kann ein über­mä­ßi­ges Algen­wachs­tum zum Pro­blem wer­den – schließ­lich kon­kur­riert man