
Präsident des Landtags, André Kuper © Lokalbüro
Wer Spaß an Escape-Rooms hat und sich zugleich für Geschichte interessiert, kann am 12. März im Landtag Nordrhein-Westfalen auf Spurensuche gehen. Zum bundesweiten Tag der Archive verwandelt sich das Archiv des Parlaments in einen Rätselraum: Ein Archivar ist verschwunden – und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ihn finden.
Unter dem Titel „Die drei Aktenzeichen und der verschwundene Archivar“ haben Hobbydetektive jeweils 60 Minuten Zeit, Hinweise zu entdecken, Gegenstände zu kombinieren und das Rätsel zu lösen. Dabei führt die Spurensuche durch das Archiv des Landtags – und ganz nebenbei durch die Geschichte des Parlaments.
Der Escape-Room wird am 12. März dreimal angeboten: um 12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 17 Uhr.
Landtagspräsident André Kuper wirbt für einen Besuch des Archivs und betont dessen Bedeutung: Archive seien „das Gedächtnis unserer Gesellschaft“, sagte er. Sie bewahrten Erinnerungen in Dokumenten und Akten. Das Archiv des Landtags sei vor allem ein Service für Abgeordnete und Fraktionen bei der parlamentarischen Arbeit. Zugleich sichere es die Geschichte der Demokratie – und sei „ein lebendiger Ort voller spannender Geschichten“.
Neben dem Rätselangebot gibt es auch klassische Führungen durch das Archiv. Sie finden um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr statt. Das diesjährige Motto des Archivtages lautet „Alte Heimat – Neue Heimat“. Während der Rundgänge werden ausgewählte Dokumente und Fotografien aus den Beständen gezeigt. Allein das Bildarchiv des Landtags umfasst rund 170.000 Fotografien.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, bittet der Landtag um Anmeldung per E‑Mail an archiv@landtag.nrw.de.
Der Tag der Archive wird alle zwei Jahre vom Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare organisiert. Das Archiv des Landtags gehört zur Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Archive, in der sich rund 20 Einrichtungen aus Bereichen wie Kirche, Kultur, Universität, Wirtschaft und Vereinen zusammengeschlossen haben.


