Auch 2025 war die Waldschule ein gefragter Lernort: In 518 Bildungsangeboten haben rund 4.500 Kinder und Jugendliche den Wald als Lern- und Erlebnisraum erfahren. Besonders gefragt waren Programme für Grundschulklassen sowie Angebote für Kindertagesstätten.© Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

Auch 2025 war die Wald­schule ein gefrag­ter Lern­ort: In 518 Bil­dungs­an­ge­bo­ten haben rund 4.500 Kin­der und Jugend­li­che den Wald als Lern- und Erleb­nis­raum erfah­ren. Beson­ders gefragt waren Pro­gramme für Grund­schul­klas­sen sowie Ange­bote für Kin­der­ta­ges­stät­ten.© Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/David Young

 

Seit drei Jahr­zehn­ten ent­de­cken Kin­der und Jugend­li­che im Wild­park Gra­fen­berg die Natur vor der eige­nen Haus­tür. Die Wald­schule Düs­sel­dorf hat sich seit ihrer Grün­dung 1995 zu einem wich­ti­gen außer­schu­li­schen Lern­ort für Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten ent­wi­ckelt. Auch im ver­gan­ge­nen Jahr war das Inter­esse groß: Rund 4500 junge Teil­neh­mer nah­men 2025 an den Umwelt­bil­dungs­an­ge­bo­ten teil.

Ins­ge­samt orga­ni­sierte das Team der Wald­schule 518 Ver­an­stal­tun­gen. Beson­ders gefragt waren Pro­gramme für Grund­schul­klas­sen sowie Ange­bote für Kin­der­ta­ges­stät­ten. Dabei geht es nicht nur um Wis­sen über Tiere und Pflan­zen, son­dern vor allem um das unmit­tel­bare Erle­ben der Natur. Kin­der erkun­den öko­lo­gi­sche Zusam­men­hänge im Wald, schär­fen ihre Sinne und ler­nen hei­mi­sche Baum- und Tier­ar­ten kennen.

Ergänzt wurde das regu­läre Pro­gramm durch Feri­en­an­ge­bote. Neu war im ver­gan­ge­nen Jahr ein Pilot­pro­jekt am Nach­mit­tag für den Offe­nen Ganz­tag. Zudem ver­an­stal­tete die Wald­schule zwei Akti­ons­tage für Fami­lien. Dabei konn­ten Kin­der und Erwach­sene gemein­sam den Herbst­wald erkun­den und mehr über Nadel­bäume erfahren.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag 2025 auf der soge­nann­ten Bil­dung für nach­hal­tige Ent­wick­lung. Natur­er­leb­nisse wer­den dabei bewusst mit aktu­el­len Fra­gen des Umwelt- und Kli­ma­schut­zes ver­bun­den. Die Teil­neh­mer beschäf­ti­gen sich unter ande­rem mit Bio­di­ver­si­tät, Res­sour­cen­nut­zung und den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Ziel ist es, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein für Umwelt und Natur zu stär­ken und auf­zu­zei­gen, wie das eigene Han­deln Ein­fluss neh­men kann.

Auch für das lau­fende Jahr plant die Wald­schule neue Ange­bote. 2026 soll das Pro­gramm stär­ker für Fami­lien geöff­net wer­den. Geplant sind ins­ge­samt zehn Akti­ons­tage, bei denen Kin­der und Erwach­sene gemein­sam mit Umwelt­päd­ago­gen den Wald ent­de­cken kön­nen. The­men sind unter ande­rem hei­mi­sche Tier­ar­ten und ihre Spu­ren, Wie­sen- und Teich­sa­fa­ris sowie krea­tive Bastelaktionen.

Dar­über hin­aus star­tet eine neue Koope­ra­tion mit Awista Kom­mu­nal Düs­sel­dorf, der Gesell­schaft für Abfall­wirt­schaft und Stadt­rei­ni­gung. In gemein­sa­men Bil­dungs­an­ge­bo­ten für Schul­klas­sen und Fami­lien sol­len The­men wie Stoff­kreis­läufe, Res­sour­cen­nut­zung und der Umgang mit Abfäl­len ver­mit­telt werden.

Infor­ma­tio­nen zu Ter­mi­nen und Buchungs­mög­lich­kei­ten stellt die Stadt Düs­sel­dorf auf ihrer Inter­net­seite zur Wald­schule bereit.

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