Die ISR Elementary School Düsseldorf eröffnet nach einer umfassenden Sanierung spätestens 2028.          © ISR

Die ISR Ele­men­tary School Düs­sel­dorf eröff­net nach einer umfas­sen­den Sanie­rung spä­tes­tens 2028. © ISR

 

Die inter­na­tio­nale Schule ISR erwei­tert ihr Ange­bot und eröff­net in Düs­sel­dorf-Ober­kas­sel einen wei­te­ren Stand­ort. Die Schule hat von der Stadt das denk­mal­ge­schützte Gebäude des ehe­ma­li­gen Come­nius-Gym­na­si­ums über­nom­men. Nach einer umfas­sen­den Sanie­rung soll dort spä­tes­tens 2028 die „ISR Ele­men­tary School Düs­sel­dorf“ star­ten. Vor­ge­se­hen sind rund 500 Plätze für Kin­der der Klas­sen­stu­fen 1 bis 6.

Die Erwei­te­rung reagiert auf die hohe Nach­frage am Haupt­stand­ort in Neuss. Dort sind die Kapa­zi­tä­ten trotz zweier bau­li­cher Erwei­te­run­gen mit rund 1.050 Plät­zen für Schule und Kin­der­gar­ten weit­ge­hend aus­ge­schöpft. „Dies ist ein wich­ti­ger und not­wen­di­ger Aus­bau unse­res Ange­bots“, sagt ISR-Geschäfts­füh­rer Peter Soliman.

Ein Grund für die Stand­ort­wahl ist die Wohn­struk­tur der Fami­lien: Mehr als die Hälfte lebt bereits in Düs­sel­dorf, beson­ders viele im links­rhei­ni­schen Stadt­be­zirk 4 mit Ober­kas­sel, Nie­der­kas­sel, Heerdt und Lörick. Für viele Kin­der sol­len sich die Wege dadurch deut­lich ver­kür­zen. Neben fuß­läu­fi­gen und fahr­rad­freund­li­chen Anbin­dun­gen plant die Schule Mini­bus-Rou­ten sowie eine soge­nannte Kiss-and-Go-Zone für den Autoverkehr.

Nur wenige Hun­dert Meter ent­fernt betreibt die ISR bereits einen Kin­der­gar­ten am Nie­der­kas­se­ler Kirch­weg. Für die dort betreu­ten Kin­der soll so ein naht­lo­ser Über­gang in die Grund­schule mög­lich werden.

Das 1912 bezo­gene Come­nius-Gebäude war rund 60 Jahre lang Sitz des gleich­na­mi­gen Gym­na­si­ums, spä­ter wur­den die Räume im „Crea­tiv­haus“ vor allem als Ate­liers genutzt. Seit Ende 2025 steht das Gebäude leer. Mit der neuen Grund­schule soll es wie­der als Bil­dungs­stand­ort genutzt wer­den. Neben Klas­sen­räu­men ver­fügt es über eine Aula und eine Sporthalle.

Geplant sind außer­dem ein neu­ge­stal­te­tes Außen­ge­lände mit Spiel­platz, Innen­hof, Fahr­rad­stän­dern und einem Amphi­thea­ter für Unter­richt im Freien. In einem Anbau aus den 1950er Jah­ren soll eine Cafe­te­ria ent­ste­hen. Für den Sport­un­ter­richt will die Schule das benach­barte Gelände des SC Düs­sel­dorf-West nutzen.

Auch der Stadt­teil soll von dem neuen Cam­pus pro­fi­tie­ren. Die Sport­halle kann nach Schul­schluss und an Wochen­en­den von Ver­ei­nen genutzt wer­den, zudem plant die ISR öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen. „Das Alte Come­nius soll wei­ter­hin ein wich­ti­ger Ort für Begeg­nung und Bil­dung im Stadt­teil blei­ben“, sagt Soliman.

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