Wasserschlange/Serpent d‘eau © Stefan Kaufmann

Wasserschlange/Serpent d‘eau © Ste­fan Kaufmann

 

Digi­tale Gale­rie prä­sen­tiert Gewin­ner­bil­der aus deutsch-fran­zö­si­schem Wettbewerb

Düs­sel­dorf. Die Foto­aus­stel­lung „Kli­ma­an­pas­sung am Fluss“ ist ab sofort auch digi­tal zugäng­lich. Nach Sta­tio­nen in der Stadt­spar­kasse Düs­sel­dorf und in der Zen­tral­bi­blio­thek kön­nen Inter­es­sierte die Aus­stel­lung nun jeder­zeit online besu­chen. In einer vir­tu­el­len Gale­rie wer­den die 20 Gewin­ner­fo­tos des zwei­ten Foto­wett­be­werbs aus dem Jahr 2025 präsentiert.

Die Auf­nah­men doku­men­tie­ren den Fort­schritt zweier Rena­tu­rie­rungs­pro­jekte: an der Süd­li­chen Düs­sel im Düs­sel­dor­fer Stadt­teil Venn­hau­sen sowie auf der Île du Ramier, einer Insel im Fluss Garonne in der fran­zö­si­schen Stadt Tou­louse. Zehn der aus­ge­zeich­ne­ten Fotos stam­men aus Frank­reich, zehn aus Düs­sel­dorf. Die vir­tu­elle Aus­stel­lung ist auf der Inter­net­seite der Stadt Düs­sel­dorf abrufbar.

Bereits 2021 hat­ten Tou­louse und Düs­sel­dorf einen ers­ten gemein­sa­men Foto­wett­be­werb zu den bei­den Rena­tu­rie­rungs­pro­jek­ten orga­ni­siert. Auch diese Aus­stel­lung ist wei­ter­hin online verfügbar.

„Die neuen Bil­der, zehn aus Frank­reich, zehn aus Düs­sel­dorf, wer­fen Bli­cke auf die fort­ge­schrit­tene Rena­tu­rie­rung. Auch ästhe­tisch finde ich die Auf­nah­men sehr anspre­chend“, sagt Umwelt­de­zer­nent Jochen Kral. Es sei zudem erfreu­lich, dass die Aus­stel­lung nun jeder­zeit und pro­blem­los auch von den fran­zö­si­schen Part­nern betrach­tet wer­den könne.

In Tou­louse sind die Foto­gra­fien par­al­lel auf der Île du Ramier aus­ge­stellt. Der Wett­be­werb ist Teil des fünf­jäh­ri­gen euro­päi­schen Kli­ma­pro­jekts „LIFE Green Heart“.

Der Düs­sel­dor­fer Wett­be­werb kon­zen­trierte sich auf Motive ent­lang der Süd­li­chen Düs­sel. Im Mit­tel­punkt stan­den Fra­gen zur Ent­wick­lung der Bio­di­ver­si­tät durch den natur­na­hen Umbau des Gewäs­sers: Wel­che Ver­än­de­run­gen zei­gen sich am und im Bach? Wie ent­wi­ckelt sich die Pflan­zen­welt vor und nach der Rena­tu­rie­rung? Wel­che Tiere sind zu beob­ach­ten? Und wel­che neuen Per­spek­ti­ven eröff­nen sich durch die Umge­stal­tung? In Tou­louse beschäf­tig­ten sich die Teil­neh­mer mit ähn­li­chen The­men rund um die Rena­tu­rie­rung der Île du Ramier.

Der nörd­li­che Teil der Insel, der lange durch Park­plätze und Stra­ßen ver­sie­gelt war, wird der­zeit zu einer gro­ßen öffent­li­chen Grün­an­lage umge­baut. Ziel ist – ähn­lich wie in Düs­sel­dorf – neue grüne Flä­chen zu schaf­fen, die im Som­mer für Küh­lung sor­gen, Lebens­räume für Tiere und Pflan­zen bie­ten und ganz­jäh­rig Raum für Auf­ent­halt, Sport und Frei­zeit in der Natur eröffnen.

Die Aus­stel­lung steht zudem wei­ter­hin als Wan­der­aus­stel­lung zur Ver­fü­gung. Ein­rich­tun­gen, die sie prä­sen­tie­ren möch­ten, kön­nen sie kos­ten­los aus­lei­hen. Inter­es­sierte kön­nen sich dazu per E‑Mail an das Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf wenden.

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