
Auf der diesjährigen Immobilienmesse Marché international des professionnels de l’immobilier (MIPIM) im französischen Cannes hat Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Mittwoch, 11. März 2026, aktuelle Entwicklungen und Zukunftsprojekte des Immobilien- und Wirtschaftsstandorts Düsseldorf vorgestellt. Unter dem Titel “From Spaces to Places – Düsseldorf: Made for Investment” zeigte er, wie die Landeshauptstadt bestehende Räume weiterentwickelt und neue Orte von langfristiger wirtschaftlicher und städtebaulicher Qualität schafft. © Landeshauptstadt Düsseldorf
Auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM hat Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller am Mittwoch die Stärken und Zukunftsprojekte des Wirtschafts- und Immobilienstandorts vorgestellt. Unter dem Titel „From Spaces to Places – Düsseldorf: Made for Investment“ präsentierte er vor internationalen Investoren, Projektentwicklern und Branchenvertretern die strategische Stadtentwicklung der Landeshauptstadt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie aus bestehenden Flächen langfristig attraktive urbane Orte entstehen können. „Wer heute in Immobilien investiert, investiert nicht nur in Quadratmeter. Er investiert in Stabilität, in Zukunftsfähigkeit und in langfristige Wertentwicklung“, sagte Keller in seiner Präsentation auf der Messe in Cannes. Ziel sei es, zentrale Lagen zu qualitätsvollen Orten zu entwickeln, die über Jahrzehnte wirtschaftlich tragfähig bleiben.
Die Stadt setzt dabei auf mehrere strategische Handlungsfelder. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Innenstadt. Hintergrund sind Veränderungen im Einzelhandel sowie neue Anforderungen an urbane Räume. Wohnen, Arbeiten, Handel und Kultur sollen künftig stärker miteinander verbunden werden, um die Innenstadt lebendig zu halten und neue Perspektiven für zentrale Standorte zu schaffen.
Ein weiterer Baustein ist die industrielle Stärke der Stadt. Düsseldorf will bestehende Industrieflächen sichern und modernisieren, um Unternehmen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Erweiterungsinvestitionen internationaler Konzerne wie Mercedes Benz oder Komatsu Germany Mining gelten dabei als Signal für das Vertrauen in den Standort.
Zugleich setzt die Stadt auf leistungsfähige Infrastruktur, Mobilität und digitale Vernetzung. Sie gelten als entscheidende Faktoren für Produktivität und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Düsseldorf wolle auch künftig ein effizient erreichbarer Wirtschaftsstandort bleiben, betonte Keller.
Mit Blick auf die Stadtentwicklung insgesamt hob der Oberbürgermeister die Bedeutung gemischt genutzter Quartiere hervor. Neue Stadtteile sollen wirtschaftlich funktionieren und gleichzeitig soziale Balance sowie hohe Lebensqualität bieten. Grüne Räume und vielfältige Nutzungen gelten dabei als zentrale Elemente.
Auf der Messe stellte Keller auch konkrete Projektentwicklungen vor. Zu den neuen Vorhaben in der Innenstadt zählt die Tuchtinsel (Midstad) an der Ecke Schadowstraße/Berliner Allee. Ebenfalls präsentiert wurde die Entwicklung an der Kreuzstraße/Steinstraße, ein Mixed-Use-Projekt der B & L Group in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro ingenhoven associates.
Darüber hinaus erhielten Investoren Einblicke in weitere Großprojekte. Dazu gehören der geplante KöTower, das Projekt LeCoeur sowie das Vorhaben „New Heart on the Block“. Erstmals vorgestellt wurden außerdem die Wohnentwicklung Benrather Gärten der Instone Real Estate Group sowie das Projekt Hinz & Kunz in Düsseldorf-Flingern.
Zum Abschluss seiner Präsentation fasste Keller den Anspruch der Stadt zusammen: „Wir transformieren Flächen in funktionierende Stadtbausteine und entwickeln Gebäude zu urbanen Ankerpunkten. Wir verbinden Infrastruktur mit Lebensqualität und sichern Wertschöpfung durch nachhaltige Qualität.“
Die Botschaft aus Düsseldorf auf der MIPIM ist damit klar: Die Stadt will weiter wachsen, investieren und ihre Entwicklung aktiv gestalten – mit langfristig stabilen Perspektiven für Wirtschaft und Immobilienmarkt.


