
Goldschmuck in Cremedose © Hauptzollammt Düseldorf
Zöllner am Düsseldorfer Flughafen haben Anfang März einen versuchten Goldschmuggel aufgedeckt. Ein 47-jähriger Reisender aus Bad Schwartau wollte drei Goldringe im Wert von rund 2.800 Euro aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Deutschland einführen, ohne die fälligen Abgaben zu entrichten.
Der Mann passierte am 5. März den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren. Beamte baten ihn jedoch zu einer Röntgenkontrolle seines Reisegepäcks. Auf den Bildern waren Umrisse zu erkennen, die den Verdacht der Zöllner auf Schmuck lenkten.
Bei der anschließenden Kontrolle öffneten die Beamten einen Koffer und wurden fündig: In einer leeren Cremedose lagen drei Goldringe versteckt. Zwei der Ringe bestanden aus 18 Karat Gold, einer aus 22 Karat.
Auf Nachfrage erklärte der Reisende zunächst, der Schmuck gehöre seiner Frau und sei nicht neu. Ein noch an einem Ring befestigtes Etikett ließ die Zöllner jedoch an dieser Darstellung zweifeln. Schließlich legte der Mann Rechnungen für die Schmuckstücke vor.
Der Gesamtwert der Ringe lag mit knapp über 2.800 Euro deutlich über der zulässigen Reisefreimenge von 430 Euro. Der Zoll leitete daher ein Strafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung ein. Der entstandene Steuerschaden wird auf rund 620 Euro beziffert.

