Symbobild Polizei am Hauptbahnhof © Lolakbüro

Sym­bo­bild Poli­zei am Haupt­bahn­hof © Lolakbüro

 

Am Frei­tag­mor­gen kam es am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof zu einem grö­ße­ren Poli­zei­ein­satz, der den Bahn- und Nah­ver­kehr teil­weise beein­träch­tigte. Meh­rere Gleise sowie Zugänge zu den U‑Bahn-Berei­chen wur­den zeit­weise gesperrt, wodurch viele Pend­ler und Rei­sende Geduld auf­brin­gen muss­ten. Vor Ort war auch ein Ent­schär­fungs­team der Poli­zei im Einsatz.

Wie die Rhei­ni­sche Post berich­tet, begann der Ein­satz der Bun­des­po­li­zei gegen 7.15 Uhr. Hin­ter­grund war eine Beob­ach­tung über die Video­über­wa­chung in der zen­tra­len Pas­sage des Bahn­hofs. Dem Bericht zufolge soll eine Per­son dort einen kof­fer­ähn­li­chen Gegen­stand abge­stellt und sich anschlie­ßend ent­fernt haben.

Laut Anga­ben der Bun­des­po­li­zei habe sich die Per­son danach in Rich­tung des Aus­gangs Ber­tha-von-Sutt­ner-Platz bewegt und den Bahn­hof ver­las­sen. Eine unmit­tel­bar ein­ge­lei­tete Fahn­dung nach der Per­son ver­lief bis­lang ohne Erfolg.

Aus Sicher­heits­grün­den sperr­ten die Ein­satz­kräfte den hin­te­ren Abschnitt der Haupt­pas­sage ab Gleis 17 mit Flat­ter­band ab. Auch der Zugang zum Gebäude über den Hin­ter­ein­gang wurde vor­über­ge­hend geschlos­sen. Zudem waren die Zu- und Abgänge zur U‑Bahn in die­sem Bereich nicht mehr zugänglich.

Die Sper­run­gen führ­ten im mor­gend­li­chen Berufs­ver­kehr zu Ver­zö­ge­run­gen und Ein­schrän­kun­gen für Rei­sende am Düs­sel­dor­fer Hauptbahnhof.