Der ange­kün­digte Streik der Rhein­bahn wird am Diens­tag, 17. März, erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf den öffent­li­chen Nah­ver­kehr in Düs­sel­dorf und der Region haben. Beson­ders betrof­fen ist der dritte und letzte Mes­se­tag der inter­na­tio­na­len Wein- und Spi­ri­tuo­sen­messe Pro­Wein. Die Messe Düs­sel­dorf reagiert mit einem umfang­rei­chen Son­der­ver­kehr, um Aus­stel­lern und Besu­chern den­noch eine ver­läss­li­che Anreise zu ermöglichen.

Der Arbeits­kampf beginnt nach Anga­ben der Rhein­bahn am Diens­tag um 3 Uhr und soll 24 Stun­den dau­ern. In die­sem Zeit­raum fah­ren weder U‑Bahnen noch Stra­ßen­bah­nen. Auch der Bus­ver­kehr wird stark ein­ge­schränkt sein. Nur ein­zelne Linien sol­len ver­keh­ren. Nach aktu­el­lem Stand gehört dazu unter ande­rem die Bus­li­nie 722, die den Ein­gang Süd des Mes­se­ge­län­des anbin­det. Es wird jedoch erwar­tet, dass diese Linie am Streik­tag beson­ders stark aus­ge­las­tet sein wird.

Vom Aus­stand betrof­fen ist das gesamte Netz der Rhein­bahn. Dazu gehö­ren neben Düs­sel­dorf auch der Kreis Mett­mann sowie die Städte Meer­busch. Ebenso betrof­fen sind Ver­bin­dun­gen in die Nach­bar­städte Duis­burg, Kre­feld, Neuss und Ratingen.

Bereits am Mon­tag, 16. März, soll es eben­falls einen Streik geben. Die­ser betrifft jedoch aus­schließ­lich interne Berei­che der Rhein­bahn. Der Fahr­be­trieb soll an die­sem Tag regu­lär stattfinden.

Für die Pro­Wein, die vom 15. bis 17. März in Düs­sel­dorf statt­fin­det, fällt der Streik auf den letz­ten Ver­an­stal­tungs­tag. Die bei­den ers­ten Mes­se­tage am Sonn­tag und Mon­tag sind nicht betroffen.

30 zusätz­li­che Busse für Messebesucher

Die Messe Düs­sel­dorf hat nach eige­nen Anga­ben unmit­tel­bar auf die Streik­an­kün­di­gung reagiert und zusätz­li­che Trans­port­ka­pa­zi­tä­ten orga­ni­siert. Für Diens­tag sol­len 30 zusätz­li­che Busse ein­ge­setzt wer­den. Sie bedie­nen vier spe­zi­ell ein­ge­rich­tete Linien und ver­bin­den das Mes­se­ge­lände mit wich­ti­gen Ver­kehrs­kno­ten­punk­ten und Hotelstandorten.

Geplant sind Shut­tle-Ver­bin­dun­gen vom Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof, aus der Innen­stadt mit Anschluss an zahl­rei­che Hotels, aus dem Bereich Ober­kas­sel und See­stern sowie vom Flug­ha­fen Düs­sel­dorf. Die Busse steu­ern gezielt die Ein­gänge Nord und Süd des Mes­se­ge­län­des an.

Die Shut­tle-Ver­kehre wer­den zeit­lich an die Öff­nungs­zei­ten der Messe ange­passt und sol­len den ein­ge­schränk­ten Nah­ver­kehr mög­lichst weit­ge­hend erset­zen. Ein detail­lier­ter Hal­te­stel­len­plan für alle Son­der­li­nien wird der­zeit erstellt und soll recht­zei­tig ver­öf­fent­licht werden.

Dar­über hin­aus plant die Messe zusätz­li­che Ser­vice­kräfte an wich­ti­gen Ver­kehrs­punk­ten und auf dem Gelände selbst. Sie sol­len Besu­chern und Aus­stel­lern bei der Ori­en­tie­rung hel­fen. Wei­tere Maß­nah­men wer­den nach Anga­ben der Ver­an­stal­ter vor­be­rei­tet und bei Bedarf kurz­fris­tig umgesetzt.

Über aktu­elle Ent­wick­lun­gen infor­miert die Pro­Wein fort­lau­fend über ihre Inter­net­seite sowie über ihre offi­zi­el­len Kanäle in den sozia­len Netzwerken.

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