
Zierfische, die in den Gewässer im Belsenpark ausgesetzt wurden, mussten nun abgefischt und umgesiedelt werden, da der Sauerstoffgehalt im Wasser zu niedrig und der Wasserspiegel aufgrund einer Leckage abgesunken war. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Gartenamt
Der Teich im Belsenpark verliert weiterhin Wasser. Eine Leckage hat dazu geführt, dass der Wasserstand in den vergangenen Wochen stetig gesunken ist. Durch die ungewöhnlich warmen Temperaturen zu Monatsbeginn erwärmte sich das verbliebene Wasser zusätzlich stark, was den Sauerstoffgehalt deutlich reduzierte.
Um ein Fischsterben zu verhindern, hat die Stadt in den vergangenen Tagen gehandelt: Sämtliche im Teich lebenden Fische wurden abgefischt und vorsorglich in andere Gewässer umgesetzt. Insgesamt wurden 75 größere sowie rund 350 kleinere Tiere aus dem Teich geborgen.
Ein Angler aus Meerbusch übernahm die Umsiedlung. Die nicht heimischen Zierfische brachte er in seiner privaten Teichanlage unter. Heimische Arten hingegen werden von ihm in einen rund einen Hektar großen See in einer ehemaligen Kiesgrube in Meerbusch eingesetzt. Der Angler verfügt über Erfahrung mit solchen Maßnahmen und war bereits in der Vergangenheit an Abfischaktionen beteiligt, unter anderem im Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Neuss.
Nachdem der Teich nun fischfrei ist, wird das verbliebene Wasser vollständig abgelassen. Anschließend will die Stadt die Suche nach der Ursache der Leckage intensivieren.
Der Zierteich im Belsenpark war ursprünglich nicht für einen dauerhaften und artgerechten Fischbesatz vorgesehen. Nach Angaben der Stadt wurden die Tiere von Unbekannten dort ausgesetzt.


