Archivbild Fahrradmesse Foto: Areal Böhler

Archiv­bild Fahr­rad­messe Foto: Areal Böhler

 

Cycling­world Europe öff­net am Wochen­ende ihre Tore – erst­mals auch mit­ten in der Stadt

Vom 20. bis 22. März ver­wan­delt sich Düs­sel­dorf in eine Hoch­burg des Rad­sports – und das dies­mal nicht nur drau­ßen am Stadtrand.

Die Cycling­world Europe, inter­na­tio­nale Fahr­rad­messe und Treff­punkt der Zwei­rad­szene, gas­tiert zum wie­der­hol­ten Mal auf dem Areal Böh­ler an der Han­sa­al­lee 321. Neu in die­sem Jahr ist ein zwei­ter Stand­ort mit­ten im Her­zen der Stadt: Auf dem Gus­taf-Gründ­gens-Platz ent­steht der soge­nannte Urban Hub – ein offe­nes, kos­ten­freies Pro­gramm für alle, die das Fahr­rad als Teil des Stadt­le­bens erle­ben wollen.

Die Lan­des­haupt­stadt ist auf der Messe gleich mehr­fach ver­tre­ten. Gemein­sam mit Visit Düs­sel­dorf infor­miert das Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment auf dem Areal Böh­ler über Rad­tou­ris­mus in Düs­sel­dorf und der Region: Kno­ten­punkt­weg­wei­sung, tou­ris­ti­sche Rad­rou­ten, Aus­flugs­ziele – wer das Umland auf zwei Rädern erkun­den will, fin­det dort umfas­sende Beratung.

Dirt­bikes, Par­cours und ein Blin­den­test in der Innenstadt

Am Gus­taf-Gründ­gens-Platz sor­gen Sport­amt und Amt für Sozia­les und Jugend für ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Der Stadt­sport­bund betreibt einen Test­par­cours mit Dirt­bikes, auf dem Kin­der und Jugend­li­che ihr Kön­nen unter Beweis stel­len kön­nen. Das Sport­amt gibt Aus­kunft über Dirt­bike-Parks in der Stadt sowie das städ­ti­sche Sportportal.

Beson­dere Auf­merk­sam­keit ver­dient eine Aktion des Amts für Sozia­les und Jugend: Ein Blin­den­par­cours lädt Besu­cher ein, den All­tag seh­be­hin­der­ter Men­schen im Stra­ßen­ver­kehr am eige­nen Leib zu erfah­ren. Wer sich mit ver­bun­de­nen Augen oder Simu­la­ti­ons­bril­len durch den Par­cours tas­tet, bekommt eine Ahnung davon, wel­che Tücken Geh­wege, Rad­strei­fen und Kreu­zun­gen für Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Seh­kraft bereit­hal­ten – und wie viel Rück­sicht im Ver­kehr tat­säch­lich bedeutet.

Zwei Orte, ein Netz

Beide Ver­an­stal­tungs­orte sind über das Düs­sel­dor­fer Rad­we­ge­netz und den öffent­li­chen Nah­ver­kehr mit­ein­an­der ver­bun­den – ein Detail, das pro­gram­ma­tisch zu ver­ste­hen ist: Die Messe will nicht nur über das Fahr­rad reden, sie soll auch mit dem Fahr­rad erreich­bar sein. Das Rah­men­pro­gramm umfasst Aus­stel­lun­gen, Test­mög­lich­kei­ten, Vor­füh­run­gen sowie Foren zu Fahr­rad­tech­nik, Design und nach­hal­ti­ger Fortbewegung.

Die Cycling­world Europe ist frei­tags von 10 bis 22 Uhr, sams­tags von 10 bis 18 Uhr und sonn­tags von 10 bis 18Uhr geöff­net. Der Urban Hub am Gus­taf-Gründ­gens-Platz ist an allen drei Tagen frei zugäng­lich. Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Rah­men­pro­gramm gibt es unter cyclingworld.de/rahmenprogramm.

 

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