Symbolbild Stadtwerke Düsseldorf © Stadtwerke

Sym­bol­bild Stadt­werke Düs­sel­dorf © Stadtwerke

 

Die Stadt­werke Düs­sel­dorf machen den Strom bil­li­ger: Zum 1. Juni 2026 sinkt der Arbeits­preis in der Grund­ver­sor­gung und in den gän­gigs­ten Ver­trags­ar­ten um 3,67 Cent pro Kilo­watt­stunde brutto. Der Grund­preis bleibt unver­än­dert. Von der Sen­kung pro­fi­tie­ren rund 95 Pro­zent der Düs­sel­dor­fer Kunden.

Kon­kret bedeu­tet das: Ein Zwei-Per­so­nen-Haus­halt mit einem Jah­res­ver­brauch von 2.500 Kilo­watt­stun­den spart künf­tig rund 90 Euro im Jahr, eine vier­köp­fige Fami­lie mit 4.000 Kilo­watt­stun­den Ver­brauch sogar etwa 147 Euro. Als Grund nen­nen die Stadt­werke vor allem gesun­kene Beschaf­fungs­kos­ten sowie nied­ri­gere Netz­nut­zungs­ge­büh­ren. Zudem komme den Kun­den die lang­fris­tig aus­ge­rich­tete Ein­kaufs­stra­te­gie des Unter­neh­mens zugute – die gesun­ke­nen Groß­markt­preise geben die Stadt­werke nun direkt weiter.

Nicht alle Tarife wer­den gleich behan­delt. Für Son­der­pro­dukte wie Nacht­spei­cher­hei­zun­gen und Wär­me­pum­pen gibt es abwei­chende Anpas­sun­gen, weil unter­schied­li­che Umla­gen und Abga­ben anfal­len. Wer eine Nacht­spei­cher­hei­zung betreibt, muss mit einer jähr­li­chen Mehr­be­las­tung von rund 124 Euro rech­nen. Wär­me­pum­pen­kun­den in einem Ein­fa­mi­li­en­haus hin­ge­gen kön­nen sich über eine Erspar­nis von 162 Euro pro Jahr freuen.

Ange­sichts der mili­tä­ri­schen Kon­flikte und der anhal­ten­den Krise im Mitt­le­ren Osten häu­fen sich bei den Stadt­wer­ken Anfra­gen besorg­ter Kun­den, die stei­gende Ener­gie­preise befürch­ten. Das Unter­neh­men gibt Ent­war­nung: Dank der vor­aus­schau­en­den Beschaf­fungs­stra­te­gie hät­ten kurz­fris­tige, kri­sen­be­dingte Preis­aus­schläge an den Ener­gie­bör­sen keine unmit­tel­ba­ren Aus­wir­kun­gen auf Bestands­kun­den. Wer bereits Strom- oder Erd­gas­ver­trag bei den Stadt­wer­ken hat, muss dem­nach in nächs­ter Zeit nicht mit höhe­ren Prei­sen rechnen.

 

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