Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Andrea Greuner (M.), Geschäftsführerin der IG Kö, beim Frühjahrsputz an der Kö.Der Schalenbrunnen auf dem Corneliusplatz erhielt in diesem Jahr sogar eine Intensivbehandlung: Im Rahmen einer professionellen Reinigung wurden nicht nur Verschmutzungen entfernt, sondern auch kleinere Fehlstellen fachgerecht instandgesetzt. © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Andrea Greu­ner (M.), Geschäfts­füh­re­rin der IG Kö, beim Früh­jahrs­putz an der Kö.
Der Scha­len­brun­nen auf dem Cor­ne­li­us­platz erhielt in die­sem Jahr sogar eine Inten­siv­be­hand­lung: Im Rah­men einer pro­fes­sio­nel­len Rei­ni­gung wur­den nicht nur Ver­schmut­zun­gen ent­fernt, son­dern auch klei­nere Fehl­stel­len fach­ge­recht instand­ge­setzt. © Lan­des­haupt­stadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Mit fri­schen Blu­men, gerei­nig­tem Stadt­mo­bi­liar und moder­ner Beleuch­tung star­tet die Königs­al­lee in Düs­sel­dorf in den Früh­ling. Die Lan­des­haupt­stadt hat in den ver­gan­ge­nen Wochen umfang­rei­che Arbei­ten umge­setzt, um eine der bekann­tes­ten Ein­kaufs­stra­ßen Deutsch­lands optisch auf­zu­wer­ten und zugleich nach­hal­ti­ger zu gestalten.

Bereits in der ers­ten März­hälfte began­nen die Pflanz- und Pfle­ge­ar­bei­ten. Auf dem Cor­ne­li­us­platz und im soge­nann­ten Kö-Gärt­chen sor­gen nun tau­sende Blu­men für ein far­ben­fro­hes Bild. In Rosé‑, Vio­lett- und Weiß­tö­nen prä­sen­tie­ren sich Horn­veil­chen, Stief­müt­ter­chen und Ver­giss­mein­nicht, ergänzt durch Tul­pen und Ake­leien. Im Kö-Gärt­chen domi­nie­ren Blau und Weiß, unter ande­rem durch Trau­ben­hya­zin­then und Narzissen.

Auch die mar­kan­ten Pla­ta­nen ent­lang des Kö-Gra­bens wur­den zurück­ge­schnit­ten. Mit dem soge­nann­ten „Him­mels­strich“ ver­hin­derte die Stadt, dass sich ein geschlos­se­nes Blät­ter­dach bil­det. So bleibt der Blick auf den Him­mel und des­sen Spie­ge­lung im Was­ser erhal­ten. Zusätz­lich wurde der Kö-Gra­ben rund um den Tri­to­nen­brun­nen inten­siv gerei­nigt und von Laub sowie Abla­ge­run­gen befreit.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt lag auf der Pflege der Brun­nen­an­la­gen. Wäh­rend der Tri­to­nen­brun­nen gründ­lich gesäu­bert wurde, erhielt der Scha­len­brun­nen am Cor­ne­li­us­platz eine umfas­sende Inten­siv­rei­ni­gung inklu­sive klei­ne­rer Instand­set­zun­gen. Ermög­licht wurde dies auch durch eine pri­vate Spende: Doro­thee Jonas betei­ligte sich mit 6.000 Euro an den Kosten.

Für ein stim­mi­ges Gesamt­bild wur­den zudem Bänke und Abfall­be­häl­ter ent­lang der Königs­al­lee über­ar­bei­tet. Rund 80 Papier­körbe wur­den gerei­nigt, von Graf­fiti befreit und teil­weise neu lackiert. Ins­ge­samt 29 Bänke kehr­ten nach der Win­ter­pause rund­erneu­ert zurück, wei­tere wer­den der­zeit aufgearbeitet.

Beson­de­res Augen­merk liegt auf der neuen Beleuch­tung ent­lang des Kö-Gra­bens. 170 moderne Boden­ein­bau­strah­ler set­zen die Bäume nun ener­gie­ef­fi­zi­ent in Szene. Im Ver­gleich zu den bis­he­ri­gen Leuch­ten spa­ren sie mehr als 80 Pro­zent Ener­gie und redu­zie­ren damit auch den CO₂-Aus­stoß. Gleich­zei­tig sor­gen sie für eine gleich­mä­ßige, unauf­dring­li­che Aus­leuch­tung. Um Umwelt und Anwoh­ner zu ent­las­ten, schal­ten sich die Leuch­ten nachts auto­ma­tisch ab.

Auch die drei Brü­cken über den Kö-Gra­ben sowie der Tri­to­nen­brun­nen wur­den mit neuer LED-Tech­nik aus­ge­stat­tet. Die Stadt sieht darin einen wei­te­ren Schritt auf dem Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2035.

Ober­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kel­ler bezeich­net den Früh­jahrs­putz als Auf­takt für wei­tere Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung von Sau­ber­keit und Auf­ent­halts­qua­li­tät im gesam­ten Stadt­ge­biet. Unter­stüt­zung erhält die Stadt auch von der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Königs­al­lee. Deren Geschäfts­füh­re­rin Andrea Greu­ner lobt ins­be­son­dere die sicht­ba­ren Fort­schritte bei Pflege, Bepflan­zung und Beleuchtung.

Die Rei­ni­gungs­ar­bei­ten sol­len auch nach Abschluss des Früh­jahrs­put­zes fort­ge­setzt wer­den. Neben regel­mä­ßi­gen Stra­ßen­rei­ni­gun­gen sind an Wochen­en­den zusätz­li­che Ein­satz­kräfte unter­wegs, die mit mobi­len Müll­saug­ge­rä­ten selbst kleinste Ver­schmut­zun­gen beseitigen.

Auch die Bür­ger sind wei­ter­hin gefragt: Über die App „Düs­sel­dorf bleibt sau­ber“ oder per E‑Mail kön­nen Ver­schmut­zun­gen gemel­det wer­den. Ziel bleibt es, die Königs­al­lee dau­er­haft als sau­bere und attrak­tive Fla­nier­meile zu erhalten.

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