
Symbolbild Bundespolizei am HBF © Lokalbüro
Mehr Taschendiebe zum Osterreiseverkehr erwartet
Die Bundespolizei warnt vor einem erhöhten Reiseaufkommen und einer steigenden Gefahr durch Taschendiebe während der bevorstehenden Osterfeiertage. Erfahrungsgemäß nutzen viele Menschen die freien Tage für Familienbesuche oder Kurzreisen – eine Entwicklung, die auch Kriminelle gezielt ausnutzen.
Vor allem an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Bahnsteigen, in Zügen oder an Ticketautomaten schlagen professionelle Tätergruppen zu. Diese agieren meist organisiert und arbeitsteilig. Während eine Person das Opfer ablenkt, greift ein Komplize unbemerkt zu.
Typische Maschen der Täter
Nach Angaben der Bundespolizei kommen dabei immer wieder ähnliche Vorgehensweisen zum Einsatz. Beim sogenannten „Anrempler“ wird das Opfer im Gedränge angerempelt oder von mehreren Tätern gleichzeitig bedrängt. In diesem Moment nutzen die Diebe die Verwirrung, um Wertsachen zu entwenden.
Eine weitere Methode ist der „falsche Tourist“. Dabei sprechen Täter gezielt Reisende an, bitten um Hilfe bei der Orientierung und halten etwa einen Stadtplan vor. Während das Opfer abgelenkt ist, wird unbemerkt in Taschen oder Rucksäcke gegriffen.
Polizei gibt Verhaltenstipps
Um sich vor Diebstahl zu schützen, empfiehlt die Bundespolizei, Wertsachen möglichst nah am Körper zu tragen – idealerweise in verschlossenen Innentaschen. Zudem sollten Reisende nur so viel Bargeld mitnehmen, wie unbedingt notwendig ist. Ein wachsames Auge auf das eigene Umfeld sei insbesondere in unübersichtlichen und stark frequentierten Bereichen entscheidend.
Während der Osterreisetage wird die Bundespolizei verstärkt präsent sein – sowohl in Uniform als auch in Zivil. Verdächtige Beobachtungen können jederzeit über die kostenfreie Servicenummer 0800 6 888 000 gemeldet werden oder direkt an Einsatzkräfte vor Ort.
Die Polizei appelliert an alle Reisenden, aufmerksam zu bleiben, um die Feiertage sicher und ohne unangenehme Zwischenfälle genießen zu können.

