
Symbolbild Festnahme durch Polizei © Lokalbüro
In der Düsseldorfer Stadtmitte ist es am Sonntagnachmittag zu einem gewalttätigen Zwischenfall gekommen. Ein zunächst geringfügiger Diebstahl von zehn Euro endete für das Opfer im Krankenhaus.
Gegen 13 Uhr hielt sich ein Mann in einem Café an der Immermannstraße auf, als ihm ein Zehn-Euro-Schein zu Boden fiel. Noch bevor er das Geld aufheben konnte, griff ein Unbekannter zu und flüchtete. Der Bestohlene nahm umgehend die Verfolgung auf und stellte den Täter wenig später zur Rede.
Die Situation eskalierte: Anstatt das Geld zurückzugeben, schlug der Tatverdächtige dem Mann mit einer Umhängetasche ins Gesicht. Das Opfer wurde dabei so schwer verletzt, dass es mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden musste.
Polizeibeamte konnten den flüchtigen Mann in unmittelbarer Nähe stellen. Bei der Kontrolle zeigte sich der 19-Jährige äußerst aggressiv. Er spuckte nach den Einsatzkräften und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Der Tatverdächtige wurde schließlich zur Wache gebracht.
Dort entnahm ein Arzt eine Blutprobe, da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nach Angaben der Polizei ist der 19-Jährige algerischer Staatsangehöriger und bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt. Zudem hält er sich unerlaubt in Deutschland auf.

