Osterei oder Knöll­chen © LB / Olaf Oidtmann

 

Mit einer freund­li­chen Geste hat die Ver­kehrs­wacht Düs­sel­dorf am Don­ners­tag ein Zei­chen für mehr Rück­sicht im Stra­ßen­ver­kehr gesetzt. Gemein­sam mit der Poli­zei Düs­sel­dorf ver­teil­ten die Hel­fer im Stadt­ge­biet bunte Oster­eier an Ver­kehrs­teil­neh­mer, die sich beson­ders regel­kon­form ver­hiel­ten. Die Aktion stand unter dem Motto „Unfall­freie Oster­tage“ und rich­tete sich bewusst an all jene, die im All­tag oft unbe­merkt für Sicher­heit sorgen.

An meh­re­ren Kon­troll­stel­len in Düs­sel­dorf wur­den Auto­fah­rer, Rad­fah­rer, E‑S­coo­ter-Nut­zer und Fuß­gän­ger über­prüft. Wäh­rend Ver­stöße wie über­höhte Geschwin­dig­keit oder die Nut­zung des Smart­phones am Steuer wei­ter­hin kon­se­quent geahn­det wur­den, rück­ten dies­mal vor allem die Posi­tiv­bei­spiele in den Fokus. Wer sich umsich­tig und regel­ge­recht ver­hielt, wurde ange­hal­ten – aller­dings nicht für ein Buß­geld, son­dern für ein klei­nes Dankeschön.

Die Ver­kehrs­wacht wollte mit der tra­di­tio­nel­len Oster­ak­tion bewusst einen Kon­tra­punkt set­zen. „Vor­bil­der im Stra­ßen­ver­kehr sind wich­ti­ger denn je“, hieß es im Vor­feld. Ins­be­son­dere Ablen­kung durch Smart­phones sowie nicht ange­passte Geschwin­dig­keit zäh­len wei­ter­hin zu den Haupt­un­fall­ur­sa­chen. Beide Fak­to­ren stell­ten eine erheb­li­che Gefahr dar, die häu­fig unter­schätzt werde.

Mit der Ver­tei­lung der bun­ten Eier sollte daher nicht nur Aner­ken­nung aus­ge­spro­chen wer­den, son­dern auch ein Impuls für mehr Acht­sam­keit gege­ben wer­den. Die Reso­nanz unter den kon­trol­lier­ten Ver­kehrs­teil­neh­mern fiel durch­weg posi­tiv aus. Viele zeig­ten sich über­rascht über die unge­wohnte Beloh­nung – und nah­men die Bot­schaft dank­bar an.

Die Aktion ist seit Jah­ren fes­ter Bestand­teil der Prä­ven­ti­ons­ar­beit der Ver­kehrs­wacht und dürfte auch künf­tig fort­ge­führt wer­den. Ziel bleibt es, nicht nur Fehl­ver­hal­ten zu sank­tio­nie­ren, son­dern vor allem gutes Ver­hal­ten sicht­bar zu machen und zu stärken.

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