Symbolbild e scooter © Lokalbüro

Sym­bol­bild E‑Scooter © Lokalbüro

In der Nacht zu Oster­sonn­tag ist es in Düs­sel­dorf-Ober­bilk zu einem unge­wöhn­li­chen Ver­kehrs­un­fall gekom­men, bei dem ein E‑Scooterfahrer mit einem Auto kol­li­dierte und anschlie­ßend am Unfall­ort ein­schlief. Die Poli­zei ermit­telt wegen des Ver­dachts auf Alko­hol- und Drogenkonsum.

Nach Anga­ben der Poli­zei ereig­nete sich der Unfall am Sonn­tag, 5. April 2026, gegen 1.52 Uhr auf der Köl­ner Straße. Ein 25-jäh­ri­ger Düs­sel­dor­fer wollte mit sei­nem Pkw eine Tank­stelle ver­las­sen und hielt an der Aus­fahrt, um einem von der Krupp­straße kom­men­den Fahr­zeug Vor­fahrt zu gewäh­ren. Dabei bemerkte er einen E‑Scooterfahrer, der sich mit auf­fäl­li­gen Schlan­gen­li­nien näherte.

Noch bevor es zu einer Reak­tion kom­men konnte, kol­li­dierte der 45-jäh­rige Fah­rer des E‑Scooters mit dem ste­hen­den Wagen. Auf Nach­frage erklärte der Mann, dass es ihm gut gehe – er müsse jedoch zunächst schla­fen. Kurz dar­auf legte er sich neben sein Fahr­zeug auf den Boden und schlief ein.

Alar­mierte Poli­zei­be­amte tra­fen wenig spä­ter am Unfall­ort ein und fan­den den Mann tat­säch­lich schla­fend vor. Nach­dem sie ihn geweckt hat­ten, stell­ten die Ein­satz­kräfte deut­li­che Hin­weise auf Alko­hol­ein­fluss fest. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von deut­lich über einem Pro­mille. Zudem besteht der Ver­dacht, dass der Mann auch unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand.

Die Beam­ten ord­ne­ten eine Blut­probe an und stell­ten den Füh­rer­schein des 45-Jäh­ri­gen sicher. Anschlie­ßend wurde er zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.