Archivbild Race Day 2025 © LB / Olaf Oidtmann

Archiv­bild Race Day 2025 © LB / Olaf Oidtmann

 

Auf der Gra­fen­ber­ger Galopp­renn­bahn wird es am kom­men­den Sonn­tag inter­na­tio­nal: Der Düs­sel­dor­fer Rei­ter- und Renn­ver­ein rich­tet erneut den Inter­na­tio­nal Race Day aus und ver­bin­det dabei hoch­klas­si­gen Pfer­de­sport mit einem viel­sei­ti­gen Kul­tur­pro­gramm. Bereits ab 10.00 Uhr öff­net das Gelände, die ers­ten Ren­nen star­ten gegen 10.30 Uhr.

Acht Galopp­ren­nen ste­hen auf dem Pro­gramm, dar­un­ter als sport­li­cher Höhe­punkt die Kalk­mann-Früh­jahrs-Meile, ein Gruppe-3-Ren­nen über 1.600 Meter mit einem Preis­geld von 55.000 Euro. Das Feld ist inter­na­tio­nal besetzt: Pferde aus Eng­land, Frank­reich und Tsche­chien tref­fen auf starke deut­sche Kon­kur­renz. Beson­ders im Fokus steht der eng­li­sche Gast Ice Max aus dem Stall der Erben des ver­stor­be­nen Renn­sport­för­de­rers Sheikh Moham­med Obaid al Mak­toum, trai­niert in York­shire von Karl Burke.

Auch pro­mi­nente Namen aus ande­ren Sport­ar­ten mischen mit: Fuß­ball-Welt­meis­ter Antoine Griez­mann schickt mit Uth­red ein eige­nes Pferd ins Ren­nen. Wei­tere inter­na­tio­nale Star­ter sind Colin The Brave aus Frank­reich sowie Aigle Vail­lant aus Tschechien.

Die deut­schen Hoff­nun­gen ruhen unter ande­rem auf Best Light­ning, der zuletzt in Düs­sel­dorf über­zeu­gen konnte, sowie auf Next Mine mit Cham­pion-Jockey Thore Ham­mer-Han­sen. Für zusätz­li­che Span­nung sorgt Renn­rei­te­rin Sibylle Vogt, die nach ihren Sie­gen in den Jah­ren 2024 und 2025 mit New Emer­ald den drit­ten Erfolg in Serie anpeilt. Außen­sei­ter­chan­cen wer­den dem erfah­re­nen Hengst Switsch ein­ge­räumt, des­sen Trai­ner Andreas Wöh­ler den Düs­sel­dor­fer Kurs bes­tens kennt.

Neben dem sport­li­chen Höhe­punkt rückt auch der Nach­wuchs in den Blick­punkt: Mit einem Wer­tungs­lauf der Fegen­tri World Cham­pi­on­ship for Lady Riders ist ein wei­te­res inter­na­tio­na­les Ele­ment ver­tre­ten. Für Deutsch­land geht erst­mals die 22-jäh­rige Nora Cro­nauer an den Start. Sie tritt gegen Kon­kur­renz aus meh­re­ren euro­päi­schen Län­dern an und über­nimmt den Ritt auf Tahini.

Auch für Wett­freunde bie­tet der Renn­tag beson­dere Anreize. In den letz­ten vier Ren­nen wird die soge­nannte V4-Wette aus­ge­spielt, bei der die Sie­ger von vier auf­ein­an­der­fol­gen­den Ren­nen rich­tig getippt wer­den müs­sen. Zudem lockt im sieb­ten Ren­nen eine Vie­rer­wette mit einer garan­tier­ten Gewinn­summe von 10.000 Euro. Mit Lami­na­ria und Aff un zo ste­hen dabei auch zwei Pferde aus Düs­sel­dor­fer Stäl­len im Fokus.

Nach dem sport­li­chen Teil ver­wan­delt sich die Renn­bahn in eine inter­na­tio­nale Kul­tur­arena. Ab etwa 15.15 Uhr beginnt das Musik­pro­gramm. Die Band Savoir Vivre bringt fran­zö­si­sches Flair nach Gra­fen­berg, wäh­rend Sän­ger Öğünç Kar­de­len mit tür­ki­schem Indie-Folk für som­mer­li­che Stim­mung sor­gen will. Die Rhine Area Pipes & Drums schließ­lich ent­füh­ren das Publi­kum mit Dudel­sack­klän­gen in die schot­ti­schen Highlands.

Beglei­tet wird der Renn­tag von einem krea­ti­ven Ange­bot: Am Stand der „Stadt­mo­mente“ kön­nen Besu­cher per Live-Sieb­druck indi­vi­du­elle Renn­bahn-Shirts gestal­ten. Unter­stützt wird die Ver­an­stal­tung unter ande­rem von der Japan Racing Asso­cia­tion, dem bri­ti­schen Jockey Club sowie dem Düs­sel­dor­fer Hotel Kö59.

Mit Teil­neh­mern aus ver­schie­de­nen Natio­nen und einem abwechs­lungs­rei­chen Rah­men­pro­gramm spie­gelt der Inter­na­tio­nal Race Day ein­mal mehr die welt­of­fene Aus­rich­tung der Lan­des­haupt­stadt wider. Düs­sel­dorf, Hei­mat von Men­schen aus 186 Län­dern und bedeu­ten­der diplo­ma­ti­scher Stand­ort, setzt damit ein sport­li­ches und kul­tu­rel­les Zei­chen für inter­na­tio­nale Verbundenheit.

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