Maxim Wakultschik - © Maxim Wakultschik.

Maxim Wakult­schik — © Maxim Wakultschik.

 

Die Lan­des­haupt­stadt bekommt ein neues kul­tu­rel­les Groß­for­mat: Am Sams­tag, 18. April, fei­ert die „Nacht der Künste“ ihre Pre­miere. Als Nach­fol­ger der eta­blier­ten „Nacht der Museen“ will das neue Kon­zept fri­sche Impulse set­zen – mit 40 teil­neh­men­den Loca­ti­ons, die ab 19 Uhr Aus­stel­lun­gen, Per­for­man­ces und inter­dis­zi­pli­näre Pro­jekte prä­sen­tie­ren. Im Fokus steht dabei die Öff­nung klas­si­scher Kunst­for­mate hin zu expe­ri­men­tel­len und inter­ak­ti­ven Ansätzen.

Einer der zen­tra­len Pro­gramm­punkte des Abends fin­det ab 22 Uhr im Club The Eight statt. Unter dem Titel „Syn­er­ge­tics“ ver­schmel­zen dort Kunst, Per­for­mance und Club­kul­tur zu einem immersi­ven Gesamt­erleb­nis. Kura­tiert wird das For­mat vom Düs­sel­dor­fer Künst­ler Maxim Wakult­schik, der inter­na­tio­nal aus­stellt und die Stadt seit Jah­ren als krea­tive Basis nutzt.

Der Ansatz: Gren­zen auf­lö­sen. Zwi­schen Bühne und Publi­kum, zwi­schen Betrach­ter und Kunst­werk. „Syn­er­ge­tics ist ein inter­ak­ti­ver Event – ein Expe­ri­ment“, sagt Wakult­schik. „Ich wün­sche mir, dass sich die Gäste in lebende Skulp­tu­ren ver­wan­deln.“ Unter­stützt wird die­ses Kon­zept durch bereit­ge­stellte Acces­soires, die Besu­cher aktiv in das Gesche­hen einbinden.

Musi­ka­lisch wird der Abend von einem elek­tro­ni­schen Line-up getra­gen: Nicole da Silva, Lion Kay und Adele.Be lie­fern den Sound­track für eine Nacht, in der Licht, Klang und Bewe­gung bewusst inein­an­der­grei­fen. Klas­si­sche Club­struk­tu­ren tre­ten dabei in den Hin­ter­grund, statt­des­sen ent­steht eine dyna­mi­sche Erleb­nis­welt, die sich kon­ti­nu­ier­lich verändert.

Auch Gast­ge­ber­seite zeigt sich offen für den künst­le­ri­schen Ansatz. „Ich freue mich auf den krea­ti­ven Input und eine neue, ‚arty‘ Facette des Düs­sel­dor­fer Night­life“, sagt Betrei­ber Erik Lud­wig. Das „The Eight“, direkt an der Rhein­ufer­pro­me­nade gele­gen, hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren als viel­sei­tige Event­lo­ca­tion eta­bliert – von Club­näch­ten bis hin zu Firmenveranstaltungen.

Mit „Syn­er­ge­tics“ dürfte die „Nacht der Künste“ gleich zum Auf­takt ein Signal set­zen: weg vom klas­si­schen Aus­stel­lungs­be­trieb, hin zu einem offe­nen, par­ti­zi­pa­ti­ven Kul­tur­ver­ständ­nis. Wer die gesamte Band­breite des neuen For­mats erle­ben will, fin­det wei­tere Infor­ma­tio­nen unter Nacht der Künste oder online unter https://nachtderkuenste.de/.

Der Ein­tritt zur After­show im „The Eight“ beträgt 15 Euro, ein Min­dest­ver­zehr von 10 Euro ent­fällt für Besu­cher mit offi­zi­el­lem Ver­an­stal­tungs­bänd­chen. Beginn ist um 22 Uhr.

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