Sym­bol­bild Wald­brand Foto: Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Ein mög­li­cher grö­ße­rer Wald­brand im Gra­fen­ber­ger Wald ist am Frei­tag­abend durch das schnelle Ein­grei­fen der Feu­er­wehr ver­hin­dert wor­den. Gegen 19:43 Uhr ging bei der Leit­stelle der Feu­er­wehr Düs­sel­dorf eine Mel­dung über eine Rauch­ent­wick­lung im Bereich der Ernst-Poens­gen-Allee im Stadt­teil Luden­berg ein.

Meh­rere Ein­hei­ten wur­den umge­hend alar­miert. Bereits auf der Anfahrt war eine deut­li­che Rauch­ent­wick­lung sicht­bar. Vor Ort machte sich der Anru­fer bemerk­bar und lotste die Ein­satz­kräfte gezielt zur Brand­stelle. Dort stell­ten die Feu­er­wehr­leute ein Boden­feuer auf einer Flä­che von etwa 100 Qua­drat­me­tern fest.

Um eine wei­tere Aus­brei­tung zu ver­hin­dern, setzte der Ein­satz­lei­ter zunächst Trupps mit Feu­er­pat­schen und Hacken ein. Par­al­lel dazu wurde eine Lösch­was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut und eine Spe­zi­al­ein­heit für die Wald­brand­be­kämp­fung nach­ge­for­dert. Nach­dem aus­rei­chend Was­ser zur Ver­fü­gung stand, konnte das Feuer von zwei Sei­ten effek­tiv bekämpft werden.

Bereits nach rund einer Stunde war der Brand unter Kon­trolle. Die nach­ge­rückte Spe­zi­al­ein­heit löschte anschlie­ßend ver­blie­bene Glut­nes­ter mit spe­zi­el­lem Gerät ab. Mit­hilfe einer Wär­me­bild­ka­mera kon­trol­lier­ten die Ein­satz­kräfte den betrof­fe­nen Bereich abschlie­ßend auf ver­steckte Brandherde.

Der Ein­satz, an dem rund 30 Kräfte betei­ligt waren, konnte nach etwa zwei­ein­halb Stun­den been­det wer­den. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.