
New Emerald siegt unter Sibylle Vogt in der Kalkmann-Frü hjahrs-Meile, Gr.3 © LB / Olaf Oidtmann
Mit einem dramatischen Finish hat der fünfjährige Wallach New Emerald die Kalkmann Frühjahrs-Meile gewonnen und damit für einen bemerkenswerten Auftakt der deutschen Turfsaison gesorgt. Vor großer Kulisse auf der Galopprennbahn Düsseldorf setzte sich der Außenseiter aus dem Stall von Trainer Marcel Weiß in einem packenden Endspurt knapp gegen Best Lightning durch. Unter Jockey Sibylle Vogt fiel die Entscheidung erst auf den letzten Metern – eine halbe Länge trennte die beiden Pferde im Ziel.
Für Vogt war es ein besonderer Erfolg: Die Schweizerin gewann das traditionsreiche Gruppe-III-Rennen bereits zum dritten Mal in Serie. „Den Hattrick geschafft zu haben, bedeutet mir sehr viel“, sagte sie nach dem Rennen, obwohl sie selbst einräumte, nicht den optimalen Rennverlauf erwischt zu haben. Trainer Weiß zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Wir waren schon vor dem Rennen zuversichtlich. Der Boden und die Distanz von 1.600 Metern kamen uns entgegen.“ Hinter dem Zweitplatzierten Best Lightning belegte Next Mine Rang drei. Die hoch eingeschätzten internationalen Gäste konnten dagegen nicht in die Entscheidung eingreifen.
Bereits im ersten Rennen des Tages hatte es eine Überraschung gegeben. Der Außenseiter Tailwind setzte sich bei den dreijährigen Siegern denkbar knapp gegen den Favoriten Chiefland durch. Jockey Benjamin Marie führte das Pferd von Trainer Andreas Suborics mit einem späten Angriff aus dem Hintertreffen noch zum Sieg. Für das Duo sollte es nicht der einzige Erfolg bleiben: Nur wenig später legten sie im Breffka & Hehnke-Cup mit Que Bella nach und sorgten für einen Doppeltreffer.
Stark präsentierte sich auch das Quartier von Trainer Peter Schiergen. Northern Eclipse feierte im Klüh-Security-Preis bereits den dritten Sieg in Folge und ließ der Konkurrenz über 2.100 Meter keine Chance. Im abschließenden Rennen des Tages setzte sich zudem Lifetimes durch. Unter Jockey Bauryzhan Murzabayev fing der ehemalige Gruppe-Sieger den lange führenden Any Moon noch im letzten Moment ab.
Für einen besonderen Moment sorgte Amazone Michaela Malacova. An ihrem 28. Geburtstag gewann sie mit Ireland Alexander die Wirnshofer-Perlenketten und beschenkte sich damit selbst. Ebenfalls überzeugend trat My Universe in der Japan Association Trophy auf. Der Hengst dominierte das Rennen über 1.400 Meter souverän, Jockey David Liska sprach anschließend von einem „Pferd mit Perspektive“.
International geprägt war auch der Auftakt zur Fegentri World Championship for Lady Riders. Die deutsche Starterin Nora Cronauer feierte auf dem niederländischen Pferd Tahini einen Einstand nach Maß und sammelte wichtige Punkte im Wettbewerb.
Neben dem sportlichen Geschehen bot der Renntag auf dem Grafenberg ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Musik und Unterhaltung. Die nächste Veranstaltung steht bereits fest: Am 25. April rückt der HENKEL-Stutenpreis in den Mittelpunkt, ein Listenrennen über 1.600 Meter mit einem Preisgeld von 30.000 Euro.
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