Wenn die Temperaturen in Düsseldorf steigen, steigt auch der Bedarf an Abkühlung – und die Stadtwerke Düsseldorf reagieren darauf mit einem breiten Angebot an kostenlosem Trinkwasser im gesamten Stadtgebiet.
Auf der Rheinkirmes, die vom 17. bis 24. Juli stattfindet, stellen die Stadtwerke wie bereits im vergangenen Jahr vier Trinkwasserstelen auf. Besucherinnen und Besucher können sich dort jederzeit kostenlos mit frischem Düsseldorfer Trinkwasser versorgen. Wer auch abseits der Kirmes eine Erfrischung sucht, wird ebenfalls fündig: Gemeinsam mit der Landeshauptstadt betreiben die Stadtwerke ein stetig wachsendes Netz an Trinkbrunnen. Mittlerweile stehen 32 dieser Anlagen über das Stadtgebiet verteilt und liefern rund um die Uhr hygienisch einwandfreies Wasser.
Damit der Wassergebrauch nachhaltig bleibt, versickert das ablaufende Wasser der neuen Brunnen möglichst in der Nähe des jeweiligen Standorts und kommt so Grünflächen und dem Grundwasser zugute. Eine Übersicht aller Standorte findet sich hier.
Zusätzlich wollen die Stadtwerke gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf erneut einen Brumisateur aufstellen. Die Sprühnebelanlage soll voraussichtlich ab Ende Juli auf dem Kirchplatz stehen und dort an heißen Tagen für spürbare Kühlung sorgen. Das Prinzip dahinter ist einfach: Feine Düsen zerstäuben Trinkwasser zu Nebel, der die umgebende Luft abkühlt. Auch hier setzen die Stadtwerke ausschließlich auf hochwertiges Düsseldorfer Trinkwasser, dessen Qualität fortlaufend überwacht wird. Mehrstufige Filtertechnik, UV-Desinfektion und regelmäßige Spülungen sollen sicherstellen, dass strenge Hygienestandards eingehalten werden.
Die ersten Hitzewellen dieses Jahres haben erneut gezeigt, wie wichtig eine verlässliche Wasserinfrastruktur gerade in den Sommermonaten ist. Trotz zunehmender Trockenperioden ist die Trinkwasserversorgung in Düsseldorf nach Angaben der Stadtwerke gesichert. Zwei Drittel des Trinkwassers gewinnen die Stadtwerke aus Rheinuferfiltrat, ein Drittel aus Grundwasser. In Verbindung mit einer leistungsfähigen Infrastruktur lassen sich so auch hohe Verbrauchsspitzen zuverlässig auffangen.
Um die Versorgung auch für die Zukunft zu sichern, investieren die Stadtwerke derzeit kräftig in ihre Trinkwasserinfrastruktur. Mit rund 20 Millionen Euro fließt ein Großteil der Investitionen in den Neubau des Trinkwasserhochbehälters VI im Waldgebiet Auf der Hardt in Gerresheim. Der neue Speicher fasst 10.000 Kubikmeter und ersetzt einen mehr als 100 Jahre alten Vorgängerbau. Künftig soll er gemeinsam mit den bestehenden Hochbehältern die Versorgung von rund 800.000 Menschen in Düsseldorf, Mettmann und Erkrath sicherstellen.
Hochbehälter wie dieser übernehmen dabei eine zentrale Aufgabe: Sie gleichen tägliche Schwankungen im Wasserverbrauch aus, sorgen für gleichmäßigen Druck im Leitungsnetz und stellen gerade an heißen Tagen zusätzliche Reserven bereit. Vor allem in den Stunden, in denen viele Menschen gleichzeitig Wasser verbrauchen, tragen sie entscheidend zur Versorgungssicherheit bei. Zudem dienen sie als zusätzliche Absicherung, sollte es bei der Gewinnung oder Aufbereitung des Wassers einmal zu Störungen kommen.
