Sym­bol­bild Feu­er­wehr Düs­sel­dorf © Feu­er­wehr Düsseldorf

 

Ein Brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in Ober­bilk hat am Sonn­tag­abend ein Todes­op­fer gefor­dert. Wie die Feu­er­wehr Düs­sel­dorf mit­teilte, ging um 18:58 Uhr die Mel­dung über ein Feuer in einem Wohn­haus an der Sie­mens­straße bei der Leit­stelle ein. Als die ers­ten Kräfte der nahe­ge­le­ge­nen Feu­er­wa­che ein­tra­fen, schlu­gen bereits Flam­men und dich­ter Rauch aus einer geplatz­ten Fens­ter­scheibe der betrof­fe­nen Wohnung.

Da eine Per­son in der Brand­woh­nung ver­misst wurde, schickte der Ein­satz­lei­ter umge­hend zwei Trupps unter Atem­schutz zur Men­schen­ret­tung und Brand­be­kämp­fung in die Woh­nung. Gleich­zei­tig began­nen wei­tere Kräfte von außen mit einem ers­ten Lösch­an­griff, um die Aus­brei­tung des Feu­ers einzudämmen.

Für den ver­miss­ten Bewoh­ner kam jede Hilfe zu spät. Die Ein­satz­kräfte konn­ten die Per­son nur noch tot ber­gen. Der Brand selbst war rasch unter Kon­trolle, ein Über­grei­fen der Flam­men auf andere Woh­nun­gen ließ sich ver­hin­dern. Ver­letzt wurde nach Anga­ben der Feu­er­wehr nie­mand sonst.

Um die Aus­brei­tung des gefähr­li­chen Brand­rauchs im Trep­pen­haus zu stop­pen, setz­ten die Ein­satz­kräfte einen Rauch­schutz­vor­hang sowie einen Hoch­leis­tungs­lüf­ter ein. Diese Maß­nahme zeigte Wir­kung: Der Sach­scha­den blieb auf die Brand­woh­nung sowie eine wei­tere, durch Lösch­was­ser beschä­digte Woh­nung begrenzt.

Nach­dem die Ein­satz­maß­nah­men abge­schlos­sen waren, konn­ten die übri­gen Bewoh­ner des Hau­ses wie­der in ihre Woh­nun­gen zurück­keh­ren. Nach rund 90 Minu­ten rückte die Feu­er­wehr wie­der ab.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che und den genauen Umstän­den des Todes­falls übernommen.