Archivbild Energieberatung 2025 © Elekrogemeinschaft Düsseldorf

Archiv­bild Ener­gie­be­ra­tung 2025 © Ele­kro­ge­mein­schaft Düsseldorf

 

Was kommt auf Immo­bi­li­en­be­sit­zer und Mie­ter zu, wenn es um die Wär­me­wende geht? Wer soll das bezah­len – und was kann jeder Ein­zelne kon­kret tun? Ant­wor­ten dar­auf gibt es beim Ener­gie­spar­tag Düs­sel­dorf am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 17 Uhr auf dem Scha­dow­platz.

Bera­tung ist kos­ten­frei und herstellerunabhängig
„Wie lässt sich das eigene Zuhause fit für die Zukunft machen? Wel­che Maß­nah­men spa­ren wirk­lich Ener­gie? Und wel­che För­der­pro­gramme gibt es?“, umreißt Kai Hof­mann von der Elek­tro­ge­mein­schaft Düs­sel­dorf die zen­tra­len Fra­gen der Ver­an­stal­tung. Wich­tig sei ihm dabei vor allem eines: „Die Bera­tung ist für alle kos­ten­frei und vor allem herstellerunabhängig.“

Düs­sel­dorf hängt noch stark an fos­si­ler Wärme
Wie drän­gend das Thema ist, zei­gen die Zah­len, auf die auch der im Juni beschlos­sene Kom­mu­nale Wär­me­plan Düs­sel­dorf ver­weist: 56 Pro­zent des gesam­ten Ener­gie­ver­brauchs in der Stadt ent­fal­len auf Wärme, bei pri­va­ten Haus­hal­ten sind es sogar 81 Pro­zent. Gleich­zei­tig stam­men der­zeit noch rund 92 Pro­zent die­ser Wärme aus fos­si­len Quellen.

Podi­ums­dis­kus­sion mit Poli­tik, Hand­werk und Stadtwerken
Genau um diese Kluft zwi­schen Kli­ma­zie­len und All­tags­rea­li­tät soll es auch bei der Podi­ums­dis­kus­sion gehen, die von 12.30 bis 13 Uhr auf der Bühne statt­fin­det. Jochen Kral vom Amt für Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz, Hand­werks­kam­mer-Prä­si­dent Andreas Ehlert und Stadt­werke-Vor­stand Julien Mounier dis­ku­tie­ren, was der beschlos­sene Wär­me­plan ab sofort für Düs­sel­dor­fer Haus­ei­gen­tü­mer bedeu­tet, wo Fern­wärme eine rea­lis­ti­sche Option ist und wo Eigen­tü­mer auf indi­vi­du­elle Lösun­gen ange­wie­sen blei­ben. Zur Spra­che kom­men soll dabei auch, ob heu­tige För­der­pro­gramme wirk­lich die­je­ni­gen errei­chen, die sie am nötigs­ten brau­chen – etwa ältere Eigen­tü­mer ohne gro­ßes Ein­kom­men oder Zugang zu lang­fris­ti­gen Kre­di­ten. Am Ende der Runde steht eine Blitz­runde mit einer sehr prak­ti­schen Frage: Wel­chen einen Rat wür­den die drei Podi­ums­gäste einem Düs­sel­dor­fer Immo­bi­li­en­be­sit­zer für die kom­men­den fünf Jahre mit auf den Weg geben?

Fach­leute aus sechs Gewer­ken vor Ort
Wer lie­ber im Vier-Augen-Gespräch Ant­wor­ten sucht, fin­det auf dem Scha­dow­platz unab­hän­gige Fach­leute aus den Berei­chen Elek­tro, Maler und Lackie­rer, Dach­de­cker, Gla­ser sowie Sani­tär, Hei­zung und Klima. Sie bera­ten sowohl Mie­ter als auch Immo­bi­li­en­be­sit­zer zu ihren indi­vi­du­el­len Fra­gen. Ergänzt wird das Ange­bot durch das Kli­ma­mo­bil der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, das über För­der­pro­gramme infor­miert, sowie durch das Öko-Zen­trum NRW, das mit dem „Heiz­kel­ler der Zukunft“ zeigt, wie moderne Heiz­tech­nik aus­se­hen kann. Die Stadt­werke Düs­sel­dorf bera­ten rund um eine zukunfts­si­chere Energieversorgung.

Pro­gramm auch für die ganze Familie
Für Unter­hal­tung ist eben­falls gesorgt: Der Ener­gie­spar-Kom­mis­sar bringt kom­plexe Ener­gie­the­men ver­ständ­lich auf die Bühne, ein Ener­gie­spar-Par­cours und meh­rere Gewinn­spiele sor­gen für Abwechs­lung, und am Nach­mit­tag sorgt die Live-Band Heavy Gummi für Stim­mung. „Der Ener­gie­spar­tag bie­tet wie­der gute Infor­ma­tio­nen, die zu guten Ent­schei­dun­gen füh­ren“, so Kai Hof­mann abschließend.

Ver­an­stal­ter des Ener­gie­spar­tags ist die Elek­tro­ge­mein­schaft Düs­sel­dorf mit Sitz am Höher­weg 100. Wer vorab Fra­gen hat, kann sich per E‑Mail an info@energiespartag-duesseldorf.de wenden.