
Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und des Gesamtpersonalrates wurden am Montag, 14. September 2026, insgesamt 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit bei der Landeshauptstadt Düsseldorf geehrt: (v.l.n.r.) Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Wolfgang Heise, Nina Jäger, Hannelore Glittenberg, Volker Schulte und Wolfgang Hose, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats. © Elke Kröger
Auszeichnung für 25, 40 und 50 Dienstjahre
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat am Montag 300 Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit im Stadtdienst geehrt. Bei der diesjährigen Jubilarfeier in der Rheinterrasse wurden Beschäftigte ausgezeichnet, die seit 25, 40 oder sogar 50 Jahren für die Verwaltung arbeiten. Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und der Gesamtpersonalrat hatten zu der Veranstaltung eingeladen, der zahlreiche Jubilare gefolgt waren.
Oberbürgermeister würdigt langjährigen Einsatz
In seiner Ansprache hob Keller die Bedeutung der Erfahrung hervor, die die Geehrten über die Jahrzehnte gesammelt haben. Da in den kommenden Jahren viele langjährige Kollegen in den Ruhestand gehen, komme der Weitergabe dieses Wissens eine besondere Rolle zu. Er dankte den Jubilaren ausdrücklich für ihren Einsatz und freute sich darüber, dass viele von ihnen ihre Erfahrung auch künftig an jüngere Kollegen weitergeben wollen.
Seit 1975 im Dienst der Stadt
Zu den besonderen Gästen der Feier zählten Hannelore Glittenberg und Wolfgang Heise, die beide bereits seit 1975 für die Landeshauptstadt tätig sind. Glittenberg erinnert sich noch gut an die Anfänge ihrer Ausbildung, als Verwaltungsarbeit weitgehend von Hand erledigt wurde und Lochkarten den Übergang von der analogen Bürowelt zu den ersten Großrechnern bildeten. Später gestaltete sie die Einführung der IT im Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen mit und wurde damit selbst zur Akteurin des digitalen Wandels.
Wolfgang Heise verbrachte einen Großteil seines Berufslebens im Stadtplanungsamt, wo er sich um Organisation, Finanzen und IT kümmerte. Sein Grundsatz war stets, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, statt sich gegenseitig zu blockieren. Bei der Einführung der digitalen Stadtkarte setzte er sich für eine zügige Veröffentlichung ein. Auch nach Erreichen der regulären Altersgrenze entschied er sich, weiterzuarbeiten.
Erfahrung als Grundlage für die Zukunft
Die Geschichten der beiden Jubilare stehen stellvertretend für viele weitere Beschäftigte, deren Erfahrungswissen über Jahrzehnte gewachsen ist und nun an jüngere Kollegen weitergegeben wird. Wolfgang Hose, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, lobte insbesondere den selbstverständlichen Zusammenhalt unter den Jubilaren. Sie stünden ihren Kollegen zur Seite, nicht aus Pflicht, sondern aus Verbundenheit mit ihren Teams. Genau diese Kultur wolle die Personalvertretung weiter stärken. Hose zeigte sich zudem erfreut darüber, dass viele der Geehrten der Landeshauptstadt auch künftig treu bleiben wollen.