Dramatischer Wohnungsbrand mit Menschenrettung in einem Mehrfamilienhaus © Patrick Schüller

Dra­ma­ti­scher Woh­nungs­brand mit Men­schen­ret­tung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus © Patrick Schüller

 

Ret­tungs­hub­schrau­ber bringt Schwer­ver­letz­ten in Spe­zi­al­kli­nik nach Köln – fünf Men­schen leicht verletzt

Bei einem Woh­nungs­brand an der Becher­straße in Deren­dorf sind am Frei­tag­nach­mit­tag meh­rere Men­schen ver­letzt wor­den. Ein Bewoh­ner erlitt lebens­be­droh­li­che Ver­bren­nun­gen und musste mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Köln geflo­gen wer­den. Eine wei­tere Per­son wurde schwer ver­letzt. Fünf Men­schen erlit­ten leichte Verletzungen.

Gegen 14.21 Uhr gin­gen bei der Leit­stelle der Feu­er­wehr meh­rere Not­rufe über einen Brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus an der Becher­straße ein. Bereits rund drei Minu­ten spä­ter tra­fen die ers­ten Ein­satz­kräfte ein. Zu die­sem Zeit­punkt drang bereits dich­ter Rauch aus dem Gebäude und war auch auf der Straße deut­lich sichtbar.

Die Feu­er­wehr lei­tete unmit­tel­bar die Men­schen­ret­tung und Brand­be­kämp­fung ein. Der Brand wurde in einer Sou­ter­rain­woh­nung loka­li­siert und konnte schnell gelöscht wer­den. Einen Bewoh­ner der Brand­woh­nung ret­te­ten die Ein­satz­kräfte aus dem Gebäude.

Wei­tere Bewoh­ner muss­ten auf­grund der star­ken Rauch­ent­wick­lung über Dreh­lei­tern der Feu­er­wehr aus dem Mehr­fa­mi­li­en­haus geret­tet wer­den. Durch das schnelle Ein­grei­fen konnte ver­hin­dert wer­den, dass sich das Feuer wei­ter ausbreitete.

Wegen der star­ken Rauch­aus­brei­tung muss­ten das Sou­ter­rain und der Trep­pen­raum anschlie­ßend mit Hoch­leis­tungs­lüf­tern vom Rauch befreit wer­den. Der Ret­tungs­dienst unter­suchte die geret­te­ten Bewoh­ner vor Ort.

Der Bewoh­ner der Brand­woh­nung erlitt lebens­be­droh­li­che Ver­bren­nun­gen. Er wurde mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Köln trans­por­tiert. Eine wei­tere schwer­ver­letzte Per­son brachte der Ret­tungs­dienst mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Düs­sel­dor­fer Kran­ken­haus. Die fünf leicht ver­letz­ten Per­so­nen muss­ten nicht in eine Kli­nik gebracht werden.

Rund 50 Ein­satz­kräfte von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst waren etwa zwei Stun­den im Ein­satz. Anschlie­ßend über­gab die Feu­er­wehr die Ein­satz­stelle an die Poli­zei. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen zur bis­lang unge­klär­ten Brand­ur­sa­che übernommen.