Deckeneinsturz in Rather Hotel: Feuerwehr rettet zwei Arbeiter

Symbolbild Feuerwehr Düsseldorf © Lokalbüro
Bei einem Deckeneinsturz in einem Hotelhochhaus am Hülserhof in Rath hat die Feuerwehr Düsseldorf am Dienstagnachmittag zwei Menschen aus dem Gefahrenbereich gerettet. Einer von ihnen wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Hotelbetrieb läuft weiter.
Notruf gegen 16.30 Uhr
Gegen 16.30 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten, im Hotel sei eine Decke eingestürzt, zudem sollten zwei Menschen durch herabstürzende Teile verletzt worden sein. Die Leitstelle alarmierte umgehend zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Als die ersten Einheiten kurz darauf eintrafen, fanden sie in einem Lounge-Bereich eine auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern heruntergekommene abgehängte Decke vor. Zudem trat dort massiv Wasser aus.
Zwei Arbeiter gerettet
Zwei Menschen, die in dem Bereich Arbeiten ausgeführt hatten, befanden sich noch im Gefahrenbereich. Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten sie in Sicherheit und übergaben sie an den Rettungsdienst der Landeshauptstadt. Notfallsanitäter und Notärzte versorgten beide Personen vor Ort. Einer der beiden wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert.
Wasser und Strom abgestellt
Um weitere Schäden zu verhindern, stellten die Einsatzkräfte Wasser und Strom im betroffenen Bereich ab. Die Feuerwehr pumpte das ausgetretene Wasser aus dem Gebäude und verhinderte so, dass es sich weiter ausbreitete. Während des Einsatzes mussten die Hotelgäste das Haus vorübergehend verlassen. Nach Einsatzende konnten sie in ihre Zimmer zurückkehren, denn alle Zimmer blieben bewohnbar.
Standsicherheit nicht gefährdet
Die Grundstruktur des Gebäudes war nach Angaben der Feuerwehr nicht betroffen, die Standsicherheit war zu jeder Zeit gegeben. Lediglich der Lounge-Bereich ist vorerst gesperrt und kann nicht genutzt werden. Die letzten der rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst rückten nach etwa drei Stunden wieder zu ihren Standorten ab. Zur Ursache des Einsturzes und des Wasseraustritts machte die Feuerwehr keine Angaben.