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Vielfalts-Ampelpärchen setzen Zeichen für Toleranz und Respekt

Zeichen für Toleranz und Respekt: die neuen Vielfalts-Ampelpärchen am Heinrich-Heine-Platz.© Lokalbüro

Zei­chen für Tole­ranz und Respekt: die neuen Viel­falts-Ampel­pär­chen am Hein­rich-Heine-Platz.© Lokalbüro

Düs­sel­dorf macht seine welt­of­fene Stadt­ge­sell­schaft jetzt auch an der Fuß­gän­ger­am­pel sicht­bar. Die Lan­des­haupt­stadt hat an der Hein­rich-Heine-Allee und der Königs­al­lee 18 Fuß­gän­ger­am­peln mit soge­nann­ten Viel­falts-Ampel­pär­chen aus­ge­stat­tet. Wer dort auf Grün war­tet oder los­geht, sieht künf­tig Figu­ren, die Hand in Hand ste­hen bezie­hungs­weise gehen.

Drei Vari­an­ten für unter­schied­li­che For­men des Miteinanders
Zum Ein­satz kom­men drei ver­schie­dene Sym­bole: zwei weib­li­che Figu­ren, zwei männ­li­che Figu­ren sowie eine weib­li­che und eine männ­li­che Figur. Die Pär­chen ste­hen nach Anga­ben der Stadt für unter­schied­li­che For­men des Zusam­men­le­bens und sol­len die Viel­falt der Gesell­schaft im Stadt­bild sicht­bar machen. Die Ampeln befin­den sich an Fuß­gän­ger­que­run­gen zwi­schen Alt­stadt, Königs­al­lee und Scha­dow­straße sowie im nörd­li­chen Teil der Königsallee.

Die Stand­orte im Überblick
Die neuen Sym­bole leuch­ten an der Kreu­zung Hein­rich-Heine-Allee/­Theo­dor-Kör­ner-Straße an vier Über­gän­gen. Im Gebiet Königsallee/Corneliusplatz/Schadowstraße sind es sie­ben Über­gänge, ebenso viele im Gebiet Königsallee/Girardetbrücke.

Ver­kehrs­si­cher­heit hat Vorrang
Bei Aus­wahl und Gestal­tung der alter­na­ti­ven Ampel­sym­bole hat die Stadt­ver­wal­tung die stra­ßen­ver­kehrs­recht­li­chen Vor­ga­ben berück­sich­tigt. Ent­schei­dend sei, dass der Rege­lungs­cha­rak­ter der Licht­zei­chen erhal­ten bleibe und die Ver­kehrs­si­cher­heit jeder­zeit gewähr­leis­tet sei. Die Figu­ren müs­sen zudem ein­deu­tig als ste­hende bezie­hungs­weise gehende Fuß­gän­ger erkenn­bar sein.

Nur an rei­nen Fußgängerquerungen
Die Pär­chen kom­men aus­schließ­lich an den aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten zum Ein­satz. Berück­sich­tigt wur­den reine Fuß­gän­ger­que­run­gen. Über­gänge mit gemein­sa­men Fuß- und Rad­ver­kehrs­si­gna­len sowie Berei­che mit Stra­ßen­bahn­gleis­que­run­gen blie­ben aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit und der tech­ni­schen Signal­füh­rung außen vor. Die Kos­ten für den Aus­tausch der Signal­schei­ben bezif­fert die Stadt auf rund 3.400 Euro.

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