Das Friedenslicht aus Bethlehem leuchtet seit Kurzem im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben die Flamme in das Parlament gebracht, wo sie nun gut sichtbar im Eingangsbereich steht. Sie soll Besucherinnen und Besucher an den Wunsch nach Frieden, Dialog und Menschlichkeit erinnern.
Landtagspräsident André Kuper nahm das Friedenslicht stellvertretend für das Parlament entgegen. Er verwies auf die besondere Herkunft der Flamme aus einer Region, die seit Jahren von Konflikten geprägt ist, und hob die Bedeutung des Friedenslichtes als Zeichen der Hoffnung und des Engagements für Verständigung hervor.
In einer separaten Übergabe wurde das Friedenslicht zudem an Ministerpräsident Hendrik Wüst überreicht. Auch diese Begegnung stand im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Organisiert wird die Aktion vom Ring deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände. Die Übergabe des Friedenslichtes erfolgt jedes Jahr im Rahmen von Gottesdiensten und Feiern in ganz Deutschland. Das diesjährige bundesweite Motto lautet „Ein Funke Mut“. An der Aktion beteiligen sich Pfadfindergruppen aus zahlreichen Städten, darunter Siegen, Münster, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Gelsenkirchen, Kaarst, Düsseldorf, Koblenz und Köln.
Das Friedenslicht wird jährlich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und über internationale Pfadfindernetzwerke in viele europäische Länder weitergegeben. Von Wien aus gelangt es mit der Bahn nach Deutschland und wird dort in mehr als 100 Städten verteilt. Neben offiziellen Übergaben bringen viele Pfadfindergruppen das Licht auch in soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime.




