
Chanukka-Straßenfest auf der Schadowstraße © LB / Olaf Oidtmann
Mit Musik, Lichtern und einem starken Gemeinschaftsgefühl fand am Donnerstagabend ab 17.30 Uhr das Chanukka-Straßenfest auf der Schadowstraße statt. Organisiert von Chabad Lubavitch Düsseldorf, versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher vor Galerie Kaufhof um gemeinsam das jüdische Lichterfest zu begehen.
Unter dem Motto „Mit viel Licht vertreiben wir die Dunkelheit“ stand das öffentliche Anzünden der Chanukka-Kerzen ganz im Zeichen von Zusammenhalt und Solidarität. Anlass war auch der Wunsch, nach dem jüngsten Terroranschlag in Sydney ein sichtbares Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und Chabad Düsseldorf hatten gemeinsam dazu aufgerufen, öffentlich innezuhalten und Präsenz zu zeigen.
Das Fest bot ein vielfältiges Programm: Live-Musik sorgte für eine feierliche Atmosphäre, Kinder konnten sich über verschiedene Attraktionen freuen, und für das leibliche Wohl war mit warmen Getränken und traditionellen Sufganiot – den typischen Chanukka-Krapfen – gesorgt. Viele Passanten blieben stehen, informierten sich über das Fest und nahmen spontan teil.
Auch die Stadt Düsseldorf war vertreten: Beigeordneter Olaf Wagner nahm als offizieller Vertreter der Stadt an der Veranstaltung teil und unterstrich damit die Bedeutung von religiöser Vielfalt und gegenseitigem Respekt im öffentlichen Raum.
Chanukka ist ein acht Tage dauerndes jüdisches Fest, das in diesem Jahr vom 14. bis 22. Dezember gefeiert wird. Es erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem und steht symbolisch für Hoffnung, Glaubensfreiheit und das Überwinden von Dunkelheit durch Licht. Genau diese Botschaft war am Donnerstagabend auf der Schadowstraße deutlich spürbar.

Chanukka ist ein acht Tage dauerndes jüdisches Fest, das in diesem Jahr vom 14. bis 22. Dezember gefeiert wird. © LB / Olaf Oidtmann

