Zum Schutz der sanierungsbedürftigen Theodor-Heuss-Brücke hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Installation sogenannter Enforcement-Trailer grundsätzlich genehmigt. Die Erlaubnis zur Durchführung von Silhouetten-Messungen wurde am Donnerstag, 5. Februar 2026, erteilt. Aufgestellt sind die mobilen Kontrollanlagen bislang jedoch noch nicht. Für die tatsächliche Installation ist die Stadt Düsseldorf zuständig.
Seit Anfang Februar gilt auf der Rheinquerung ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen. Die Maßnahme soll die Verkehrssicherheit erhöhen und die geschädigte Bausubstanz der Brücke entlasten, damit sie bis zur Errichtung eines Ersatzneubaus weiterhin genutzt werden kann.
Trotz der deutlich ausgeschilderten Beschränkung kommt es nach Angaben von Stadt und Polizei immer wieder zu Verstößen. Regelmäßig fahren Lastkraftwagen trotz Verbots über die Brücke. Die bisherigen Kontrollen zeigen, dass insbesondere der Liefer- und Durchgangsverkehr das Fahrverbot häufig ignoriert. Dies erhöht die Belastung des Bauwerks und gilt als erhebliches Sicherheitsrisiko.
Die geplanten Enforcement-Trailer sollen künftig automatisiert erfassen, ob verbotswidrige Fahrzeuge die Brücke befahren. Anhand von Silhouetten-Messungen können schwere Lkw identifiziert und für Ordnungswidrigkeitenverfahren dokumentiert werden. Erst nach der Aufstellung durch die Stadt Düsseldorf kann auch mit der Ahndung der Verstöße begonnen werden.




